Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Ich

Projekt: Ich seh rot 225/2025



225/2025 




Neulich in einer Kunstausstellung











Anne Seltmann 28.01.2025, 06.12 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Miau-velous Moments N° 14









Zwei Katzen

 

Augen halb geschlossen,

atmen sie im Gleichklang,

die Welt draußen ist fern,

nur ihr kleines Universum zählt.

 

Ein Schnurren bricht die Stille,

vibriert durch das Zimmer,

wie eine Melodie, die nur sie verstehen.

Zwei Herzen, zwei Körper,

aber an diesem Moment:

eins.


 ~*~

© Anne Seltmann












Anne Seltmann 26.01.2025, 07.43 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Das Leben...




[Bild KI generiert / Text © Anne Seltmann]



Inspiriert durch piri  





Die Welt, das Leben – sie sind wie zwei Flüsse,

die sich mal sanft, mal wild ihren Weg bahnen.

In einem Moment scheint alles perfekt,

der Himmel klar, die Farben leuchten,

und du fühlst dich als Teil von etwas Größerem.

Aber dann, plötzlich, ist da diese Frage: "Ist es wirklich schön?"

Vielleicht ist es der ständige Wechsel zwischen Freude und Zweifel,

der uns diese Frage immer wieder stellen lässt.

Schönheit liegt nicht immer im Ungetrübten,

sondern oft in der Veränderung, im Wachsen, im Überwinden.

Vielleicht ist das Leben weniger ein statisches "schön" oder "nicht schön",

sondern ein ständiger Tanz aus beiden.


~*~


© Anne Seltmann







Anne Seltmann 24.01.2025, 10.29 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Marius Nature Thursday N° 04/2025



N° 04/2025







Der Nebel zieht über den stillen See,
eine Bank wartet, leer und alt,
die Blätter, rot, hängen schwer an den Ästen,
einige fallen leise im Wind.

Die Welt atmet kaum,
nur ein Hauch von Bewegung,
das Wasser spiegelt das Grau des Himmels,
alles ist still.

Die Kälte umhüllt den Moment,
ein Ort des Übergangs,
wo der Herbst verweilt,
und der Winter noch zögert.

Hier, in der sanften Stille,
flüstert die Zeit,
langsamer als der Tag,
tief wie der Atem der Erde.


~*~


© Anne Seltmann








Anne Seltmann 23.01.2025, 00.00 | (8/4) Kommentare (RSS) | TB | PL

Heute ist Gegenteil-Tag





[Bild KI generiert / Text © Anne Seltmann]



Der Gegenteil-Tag – ein Tag, an dem alles kopfsteht und Verwirrung das Ziel ist! Frühstück gibt's zum Abendessen, Schuhe werden an die Hände geschnallt, und "Ja" bedeutet eigentlich "Nein" (oder war es umgekehrt?).

Schon beim Aufwachen beginnt das Chaos: Du stehst auf, um ins Bett zu gehen, trinkst ein Glas Milch, um es dann wieder in die Packung zu schütten. Statt zur Arbeit zu fahren, fährst du rückwärts zum Kühlschrank und erklärst dem Butterfach, dass es jetzt ein Schlafzimmer ist.

Kollegen im Büro begrüßen dich mit einem fröhlichen "Auf Wiedersehen!" und verabschieden sich mit einem munteren "Hallo!" E-Mails beginnen mit "Mit freundlichen Grüßen" und enden mit "Sehr geehrter Kunde". Die Chefkonferenz? Dort wird ernsthaft über das Nichtstun philosophiert.

Kinder in der Schule schreiben rückwärts, essen ihren Nachtisch zuerst, und wenn der Lehrer fragt, ob sie die Hausaufgaben gemacht haben, rufen alle laut "Nein!" – was natürlich bedeutet, dass sie die besten Aufsätze ihres Lebens geschrieben haben.

Abends dann die Krönung: Fernsehen in der Dusche, duschen im Wohnzimmer, und wenn du ins Bett gehst, bleibst du einfach wach. Schlafen? Pff, das macht man am Gegenteil-Tag natürlich beim Einkaufen!

Der Gegenteil-Tag – die beste Möglichkeit, für einen Tag die Logik über Bord zu werfen und alles so falsch wie möglich zu machen, nur um herauszufinden, dass es am Ende irgendwie doch richtig war.





© Anne Seltmann


Anne Seltmann 22.01.2025, 07.04 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Der Sternenkrieg und die Friedensverhandlungen


[Bilder KI generiert / Text © Anne Seltmann]



Im Kinderzimmer herrschte das übliche Chaos. Der Bub steuerte mit vollem Eifer sein Raumschiff, das gerade eine wilde Schlacht im fernen Universum ausfocht. Er war der unangefochtene Captain Sternenblitz, und sein Schiff – die "Galaktische Fracht"– war schneller als der Lichtstrahl. In der Ecke des Zimmers standen andere Raumschiffe, die genauso tapfer die Sterne durchbrachen, Laserstrahlen in alle Richtungen schickten und fremde Planeten eroberten.

Doch plötzlich, mitten in einem besonders heftigen Gefecht, stoppt der Bub, schiebt das Raumschiff beiseite und ruft: "Stopp! Das reicht!"

"Aber Captain, die feindlichen Truppen kommen näher!", protestierte sein Lieblings-Roboter, der ein sehr zerknittertes Gesicht machte.

"Ich weiß, aber wir können das nicht mehr so weitermachen", antwortete der Bub mit ernster Miene und klopfte sich einen imaginären Staub von der Uniform. "Es muss Friedensverhandlungen geben!"






Der Roboter starrte den Bub an, als wäre er gerade auf den Kopf gefallen. "Friedensverhandlungen?" fragte er skeptisch. "Aber… wir sind mitten im Sternenkrieg!"

"Genau darum geht es!", rief der Bub, "Der Krieg macht keinen Spaß mehr. Wir müssen verhandeln!"Er blickte sich im Raum um. Die Spielzeug-Aliens und -Monster, die bis eben noch Gegner gewesen waren, standen nun verdutzt in der Ecke. Der Bub setzte sich auf den Boden, klopfte auf den Platz neben sich und sagte: "Kommen Sie her, wir verhandeln jetzt!"

Es war das erste Mal, dass im Kinderzimmer die Waffen niedergelegt wurden, um über Frieden zu sprechen. Der feindliche Anführer, ein Plüsch-Monster mit leuchtend rotem Hals, trottete zögerlich auf den Buben zu. "Du willst also Frieden? Aber wie können wir das erreichen?" fragte das Monster mit brummender Stimme.

"Ganz einfach!", antwortete der Bub und zog eine Tüte Kekse aus seiner Tasche. "Kekse, Milch und ein paar nette Gespräche, dann wird alles gut!"

Die feindlichen Aliens und Raumschiff-Piloten nickten nachdenklich, und ein kurzer Moment der Stille trat ein. Keiner wollte mehr kämpfen, niemand hatte wirklich Lust, weiter zu schießen, und so setzten sie sich rund um den Tisch aus Bausteinen, die der Bub zu einem Friedensstammtisch umfunktioniert hatte.





Der Bub zog eine kleine Kanne Kakao hervor. "Kein Laserfeuer, keine Schlachten mehr", sagte er mit einem breiten Grinsen. "Jetzt wird verhandelt!"

"Und was steht auf der Tagesordnung?", fragte das rote Monster und nahm ein Keksstück.

"Frieden, Kuchen und Spaß", antwortete der Bub. "Der Krieg ist vorbei, es gibt nur noch gute Laune!"

Von da an war das Kinderzimmer kein Ort mehr für Kämpfe. Die Sterne am Himmel mochten noch ferne Welten und unbekannte Planeten beherbergen, aber der kleine Bub wusste, dass im Frieden viel mehr Spaß lag – vor allem, wenn man dabei Kekse hatte.

Und so saßen sie alle zusammen, der Sternenkrieg war endgültig beendet, und das Universum war endlich in Frieden – zumindest bis zum nächsten Spiel.





Anne Seltmann 21.01.2025, 16.46 | (3/3) Kommentare (RSS) | TB | PL

Projekt: Ich seh rot 224/2025




224/2025






Gegen den Sturm,
der tobt und brüllt,
stehst du,
unerschütterlich,
kein Schritt zurück,
kein Zögern.

Die Winde peitschen,
die Wellen schlagen,
doch du,
bleibst standhaft,
unbeirrt.

Dein Weg führt weiter,
durch Regen und Donner,
durch Chaos und Dunkelheit,
unbeugsam.

Gegen den Sturm,
bist du allein,
doch deine Entschlossenheit
trägt dich.

Bis die Wolken weichen,
und der Himmel,
sich klar und ruhig,
wieder zeigt.


~*~


© Anne Seltmann



Anne Seltmann 21.01.2025, 05.49 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Die Stärke des Inneren



[Bild KI generiert / Text © Anne Seltmann]






Was hinter uns liegt,
die Spuren vergangener Tage,
und was vor uns liegt,
die ungewisse Weite des Kommenden,
sind kleine Dinge,
verglichen mit dem,
was in uns liegt.

In uns ruht die Kraft,
die Berge versetzt,
die Stille, die uns trägt,
die Träume, die uns formen.
Es ist das Herz,
die Seele,
die uns lenkt und führt.

Was wir waren und was wir sein werden,
verblasst neben dem,
was wir jetzt sind,
in diesem Moment,
in unserem tiefsten Inneren.


~*~


© Anne Seltmann







Anne Seltmann 19.01.2025, 08.45 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Ich hol dir die Sterne vom Himmel











Ich hole dir die Sterne vom Himmel,
jeden funkelnden Schein in der Nacht,
sie sollen dir leuchten und flimmern,
bis dein Herz vor Freude lacht.

Ich pflücke das Licht der Monde,
lege es sanft in deine Hand,
damit es dir immer verkünde,
wie zart unser Liebesband.

Die Wolken will ich dir malen,
mit Farben, die keiner je sah,
damit sie in deinen Träumen,
dir flüstern, ich bin immer da.

Und wenn die Nacht still weicht,
die Welt in sanfter Stille erwacht,
bin ich die, die dir die Sterne reicht,
bis zur nächsten sternklaren Nacht


~*~

© Anne Seltmann







18.01.2025, 15.25 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Maritimer Mittwoch N° 215


N° 215 









Du,
ich wünschte mich ans Meer zurück,
dorthin, wo die Wellen sprechen
und der Wind die Gedanken trägt.

Wo die Zeit in Sandkörnern verweilt,
jede Spur verweht, doch nie vergessen.
Ich sehne mich nach dem salzigen Hauch,
nach dem endlosen Horizont,
der Träume in die Ferne ruft.

Du,
zwischen Ebbe und Flut
liegt die Ruhe,
die ich suche.
Und im Rauschen
finde ich mich selbst,
ganz nah bei dir.


~*~


©  Anne Seltmann










Anne Seltmann 15.01.2025, 06.11 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL