Tag: Ich


Ich lächle,
weil Worte nicht immer nötig sind.
Ich lächle,
wenn Stille mich umarmt
und Gedanken sanft verwehen.
Ich lächle,
wenn der Wind Geschichten flüstert,
die nur das Herz versteht.
Ich lächle,
trotz Schatten,
weil Licht in mir wohnt.
Ich lächle,
weil ich es kann.
~*~
© Anne Seltmann

[*Mit freundlicher Genehmigung einer Freundin]
Anne Seltmann 11.03.2025, 06.28 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Anne Seltmann 11.03.2025, 05.33 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL


Sie ruht in meiner Tiefe,
wartet geduldig,
spürt den Herzschlag der Erde.
Sie ist Feuer und Schatten,
Stärke und Sanftheit,
ein stiller Sturm unter meiner Haut.
Wenn der Moment kommt,
richtet sie sich auf,
blickt in die Welt,
und geht ihren Weg –
ungehalten, unbeirrbar,
frei.
~*~
© Anne Seltmann

Anne Seltmann 09.03.2025, 09.04 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Bis zu 8,00 €
Maritim und leger.
Dass ich meinen Lieblingsmenschen heiraten konnte!
In der Ostsee
Never! Es geht nichts über frisch zubereitete Mahlzeiten, Süßspeisen, etc.
Zuhause mit meinem Lieblingsmenschen
Muss man eines haben?
Oh ja, und das würde man mir gar nicht zutrauen.
Von meiner Familie lebt keiner mehr, nun bin ich die Geschichtenerzählerin. Leider fällt mir da gerade nichts ein.
Gestern.
Anne Seltmann 06.03.2025, 08.06 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL
Requirements: Connection + reach + blacked out
The screen flickered. "Connection unstable," the system reported. Luca typed frantically, trying to save the transmission. This was his last chance to reach her.
"Are you there?" His words faded into the digital static.
Suddenly, garbled characters appeared on the monitor: "Signal… weak… #@!$%". Then – a crackling sound. The file containing her last messages was blacked out before his eyes.
"No, please don't!" he cried, but it was too late. The connection was lost for good.
Outside, lightning flashed across the dark sky. Luca stared into the void. The AI that had simulated his late wife was gone forever.

Anne Seltmann 04.03.2025, 15.55 | (0/0) Kommentare | TB | PL


Verloren liegt das Boot im dichten Nebel,
sein Holz vom Wasser gezeichnet, vom Wind vergessen.
Kein Ruf, kein Geräusch, nur Stille,
die sich wie ein Schleier über alles legt.
Die Bäume ragen als Schatten empor,
ihre Äste strecken sich ins Nichts.
Das Wasser hält den Atem an,
als wolle es die Zeit bewahren.
Wer saß einst hier, wohin wollte er?
Fragen treiben mit dem sanften Schaukeln.
Das Boot bleibt,
doch alles andere ist längst fort.
~*~
© Anne Seltmann

Anne Seltmann 26.02.2025, 05.59 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL


Was mir die Erde erzählt,
ist das Wispern der Wurzeln,
die in der Dunkelheit ihre Wege finden.
Die Steine flüstern von längst vergangenen Zeiten,
als der Wind noch laut und ungezähmt war.
Die Blumen haben ihre Geheimnisse,
versteckt unter Blättern,
die der Regen befeuchtet,
während die Bäume in den Himmel strecken,
ohne Eile, in ständiger Veränderung.
Jede Furchen im Boden,
jede Narbe im Felsen,
erzählt von der unaufhörlichen Reise
der Erde – von der Stille der Jahre
und dem Sturm der Augenblicke.
~*~
© Anne Seltmann

Anne Seltmann 25.02.2025, 15.04 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Ich könnte aus diesem Bild ja ein Ratespiel machen, aber da nicht jeder zu * McDonald's geht, würde das wohl nicht funktionieren. Dieses Piktogramm zeigt an, wo "kleine Mädchen" mal hingehen können.
Immer wenn wir mit dem Auto auf Reisen sind, machen wir einen Zwischenstopp bei *McDonald's. Uns ist bewusst, dass es viele gibt, die die Fast-Food-Kette ablehnen – sei es wegen gesundheitlicher Bedenken, Umweltaspekten oder der Kritik an der Massentierhaltung. Andere bevorzugen einfach frischere, regionale Alternativen. Wir hingegen schätzen hier bloß die schnelle Verfügbarkeit, die gleichbleibende Qualität und die kleine Auszeit auf langen Fahrten.
Anne Seltmann 25.02.2025, 06.52 | (0/0) Kommentare | TB | PL

501. Welches Kunstwerk hat dich stark beeindruckt?
Ja, aber auf eine enttäuschende Weise – als ich die Mona Lisa im Louvre sah, war ich überrascht. Aufgrund der Bilder, die ich online kannte, hatte ich erwartet, dass das Gemälde viel größer wäre. Es wirkte immer imposant auf mich. Doch als ich dann vor dem Original stand und ein vergleichsweise kleines Bild vorfand, war meine Enttäuschung groß.
502. Lässt du dich gern überraschen, wenn du essen gehst?
Beim Restaurant ja – aber was auf meinem Teller landet, bestimme ich selbst!
503. Was war die beste Entscheidung deiner beruflichen Laufbahn?
Mich gegen meine Eltern gestellt zu haben, denn diese wollten mich unbedingt ins Büro stecken!
504. Wie heißt deine Lieblingsblume?
Mohn, Mohn und nochmals Mohn
505. Glaubst du, dass man dich hypnotisieren kann?
Aber ja, ich habe auch schon Erfahrungen damit gemacht.
506. Was musst du endlich wegwerfen?
Die Zigaretten
507. Welche Stadt im Ausland würdest du gern besuchen?
Ich würde tatsächlich die Stadt Francisco kennenlernen wollen, obwohl ich so überfüllte Städte nicht mag. Aber mich reizt die einzigartige Mischung aus Geschichte, Kultur und atemberaubende Natur. Die Stadt beeindruckt mit ihren ikonischen Wahrzeichen wie der Golden Gate Bridge, den steilen Straßen mit nostalgischen Cable Cars und den viktorianischen Häuserfassaden.
508. Trägst du häufig Lippenstift?
Seit 30 Jahren gar keinen mehr!
509. Wie trinkst du deinen Kaffee am liebsten?
Seit nunmehr 20 Jahren schwarz wie die Nacht. Angefangen habe ich mit 13 Jahren, da kam dann noch Milch und 4 Löffel Zucker dazu. So nach und nach verschwanden auch dann die Zutaten.
510. Gehst du gelegentlich auf einem Friedhof spazieren?
Ja, auf jeden Fall. Bei uns gibt es mehrere schöne Friedhöfe, und einer davon ist so weitläufig und parkähnlich angelegt, dass man dort wunderbar flanieren kann. Auch wenn ich in einer fremden Stadt bin, zieht es mich oft zu einem Friedhof – nicht nur wegen der besonderen Atmosphäre, sondern auch, um kunstvolle Skulpturen und interessante Grabgestaltungen zu entdecken.
Anne Seltmann 23.02.2025, 06.51 | (2/1) Kommentare (RSS) | TB | PL


Das Buch "Altern" ist eine persönliche, nachdenkliche und zugleich humorvolle Auseinandersetzung mit dem Älterwerden. Sie beschreibt nicht nur die körperlichen Veränderungen, sondern auch die emotionale und gesellschaftliche Seite des Alterns – mal mit Wehmut, mal mit Witz, aber immer ehrlich.
Das Buch ist keine resignierte Klage über den Verfall, sondern eine lebendige Reflexion darüber, was es bedeutet, alt zu werden: die Freiheit, nicht mehr alles mitmachen zu müssen, aber auch die Einsamkeit, wenn Weggefährten nach und nach verschwinden. Elke Heidenreich schildert ihre eigenen Erlebnisse, Erinnerungen und Beobachtungen mit ihrer typischen Mischung aus Schärfe und Charme.
Es ist ein Buch, das einen zum Nachdenken bringt – über die eigene Vergänglichkeit, aber auch darüber, wie man das Älterwerden annehmen und mit einer gewissen Leichtigkeit genießen kann.
Fazit: Ein lesenswertes Werk für alle, die sich mit dem Altern versöhnen wollen.Anne Seltmann 22.02.2025, 15.18 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL