Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Ich

Licht in stiller Nacht



[KI genriertes Bild / Text © Anne Seltmann]







Licht in stiller Nacht,
behütet bis zum Morgen,
trägt den Traum bei dir.

Träne zögert kurz,
küsst sanft deine Lippen,
vergeht im Lächeln.

Sanfte Ruhe naht,
nimmt das Beben in die Hand,
Stille wächst in dir.


~*~


© Anne Seltmann






Anne Seltmann 14.01.2025, 06.58 | (3/3) Kommentare (RSS) | TB | PL

Projekt: Ich seh rot 223/2025




223/2025





Ich habe noch einen Koffer in Paris,
eine Erinnerung, die nie verblasst,
eine Geschichte, die in den Straßen ruht,
zwischen alten Fassaden und neuen Träumen.

Dort, wo die Vergangenheit flüstert,
wo jeder Schritt Geschichten erzählt,
bleibt ein Teil von mir zurück,
verankert in den Ecken der Stadt.

Ein Koffer voller Momente,
die Zeit eingefangen in leisen Atemzügen,
die Eile des Alltags verlangsamt,
um Raum für Sehnsucht zu schaffen.

Paris, ein Puzzle aus Lichtern und Schatten,
ein Ort, der stets ruft,
der Heimat und Fernweh vereint,
wo mein Herz immer einen Platz hat.


© Anne Seltmann












Anne Seltmann 14.01.2025, 05.49 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Am Rande der Welt



[KI genriertes Bild / Text © Anne Seltmann]







Ein stiller Schatten am Rande der Welt,
wo Äste wie Träume ins Leere greifen.
Die Farben zögern, blühen und sterben,
ein Tanz zwischen Werden und Vergessen.

Sie sitzt dort, eine Gestalt aus Gedanken,
verweht im Wind, der keine Worte kennt.
Ein Hauch von Leben, ein Flüstern der Zeit,
verloren, doch irgendwie da.

Der Boden fern, die Wurzeln nah,
eine Brücke aus Schweigen trägt den Moment.
Die Blüten, zart wie flüchtige Küsse,
fallen wie Sterne in einen endlosen Raum.

Kein Anfang, kein Ende, nur ein Jetzt,
wo Einsamkeit und Schönheit sich berühren.


~*~

© Anne Seltmann






Anne Seltmann 12.01.2025, 15.56 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

1000 Fragen an dich selbst 491-500




 

491.     Suchst du dein Waschmittel nach dem Duft aus?

Nein! Eher nach Preisangebot. Allerdings würde ich kein billiges Waschmittel kaufen, wenn  es stinkt.

492.     Kommt es dir so vor, als wäre das Gras des Nachbarn immer grüner?

Nein, ich kenne im Übrigen auch keinen Neid.

493.     Welchen gesunden Snack magst du am liebsten?

Alles, was mit Salat (mit Vinaigrette) zu tun hat!

494.     Wie fest ist dein Händedruck?

Zumindest so, dass ich meinem Gegenüber nicht die Hand quetsche. Und auch nicht so leicht, dass mein Gegenüber denkt, es sei von einem Schmetterling berührt worden 

495.     Schreibst du häufig etwas auf, damit du es dir besser merken kannst?

Ja, meinen wöchentlichen Speisezettel.

496.     Worauf hast du zuletzt mit Ja geantwortet?

Bei Frage 495.

497.     Welche Mahlzeit am Tag magst du am liebsten?

Ich habe keine besonderen Favorite.

498.     Schläfst du manchmal beim Fernsehen ein?

Oh ja und das ziemlich oft.

499.     Wie stark ist deine Sammelleidenschaft?

Die hält sich mittlerweile in Grenzen. Früher war das schon arg.

500.     Hältst du dich immer an den Plan, den du gemacht hast?

Meistens!




Anne Seltmann 12.01.2025, 15.18 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Relativität




[KI generiertes Bild / Text © Anne Seltmann]





Wenn selbst der klügste Kopf die Zunge rausstreckt,
weißt du, dass die Relativität von Spaß und Ernst eine geniale Gleichung ist!








Anne Seltmann 12.01.2025, 06.44 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Es war einmal...


[Bild KI genereriert / Text © Anne Seltmann]



...ein *Pikachu, das in einem malerischen Dorf voller fröhlicher *Pokémon lebte. Pikachu war bekannt für sein charmantes Lächeln und sein fröhliches "Pika-Pika", dass die Herzen aller im Dorf erwärmte. Eines Tages traf Pikachu ein entzückendes *Evoli, das gerade in das Dorf gezogen war. Die beiden verstanden sich auf Anhieb und verbrachten immer mehr Zeit miteinander.

Mit der Zeit wurde ihre Freundschaft zu einer tiefen Zuneigung. Pikachu und Evoli erkundeten gemeinsam die Wälder, teilten süße Beeren und erzählten sich Geschichten unter dem sternenklaren Himmel. Bald wurde klar, dass sie füreinander bestimmt waren.

Eines schönen Frühlingsabends, als die Kirschblüten blühten, lud Pikachu Evoli zu einem Spaziergang ein. Unter einem alten Baum, dessen Äste sich wie eine natürliche Laube über ihnen wölbten, machte Pikachu einen kleinen Blitz aus Sternenstaub und fragte: "Willst du meine Lebensgefährtin sein?" Evoli, gerührt und glücklich, antwortete mit einem freudigen "Evo!"

Die Hochzeit wurde zu einem fröhlichen Ereignis, bei dem Pokémon aus nah und fern zusammenkamen. Relaxo bereitete das Festmahl vor, Taubsi schmückten den Platz mit Blumen, und Jigglypuff sang ein bezauberndes Lied. Die Zeremonie fand unter dem großen Baum statt, wo Pikachu und Evoli sich versprochen hatten. Es war ein unvergesslicher Tag voller Lachen, Freude und glitzernder Blitze, die den Abendhimmel erhellten.

Pikachu und Evoli lebten glücklich zusammen und wurden im Dorf als das leuchtende Paar bekannt, das Liebe und Freude in die Herzen aller brachte.

 

 

© Anne Seltmann




[* Namensnennung...unbeauftragt und unbezahlt!]



Anne Seltmann 11.01.2025, 08.27 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Floral Friday Fotos 2025 N° 02



2025 N° 02 









In der Vase stehen sie,
stolz und still,
Tulpen mit sanften Blüten,
farbenfrohe Wächter
eines ruhigen Raumes.
Ihre Köpfe neigen sich leicht,
flüstern leise
vom Frühling draußen,
doch hier gebunden,
verleihen sie dem Moment
einen Hauch von Ewigkeit. 

~*~

© Anne Seltmann













Anne Seltmann 10.01.2025, 06.22 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Projekt: Ich seh rot 222/2025





222/2025 



Marionetten faszinieren mich immer wieder, deshalb besuch ich oft Marionettenausstellungen. Ich selbst habe z.B. Urmel aus dem Eis (ca. 40 cm groß) als Marionette.

Marionetten sind bewegliche Figuren, die mithilfe von Fäden oder Drähten von einer Person (Marionettenspieler oder Puppenspieler) gesteuert werden. Sie gehören zu den ältesten Formen des Puppenspiels und haben eine lange Geschichte, die bis in die Antike zurückreicht.

Marionetten finden ihren Ursprung in der Antike, wo sie in religiösen Zeremonien und Theateraufführungen verwendet wurden. Im Mittelalter wurden sie häufig in Kirchen verwendet, um biblische Geschichten darzustellen.

In der Renaissance und im Barock entwickelten sich Marionetten zu einer eigenständigen Kunstform, besonders in Italien und Frankreich. Sie wurden in höfischen Theatern aufgeführt und erreichten ein hohes Maß an technischer Perfektion.

Marionetten sind nicht nur ein Mittel zur Unterhaltung, sondern auch ein Ausdrucksmittel in Theater und Kunst. Sie können komplexe Emotionen und Geschichten darstellen, oft auf eine symbolische oder abstrakte Weise.

Marionetten werden oft als Metaphern für Kontrolle und Manipulation verwendet. In der Literatur und Philosophie symbolisieren sie oft den Einfluss äußerer Kräfte auf das Individuum oder die Frage nach freiem Willen.


Theater und Film: Heutzutage finden Marionetten ihren Platz in modernen Theaterinszenierungen, Filmen und TV-Produktionen. Berühmte Beispiele sind die Puppenspiele von Jim Henson (z.B. "Die Muppets") oder das österreichische Marionettentheater "Salzburger Marionettentheater".

Kulturelles Erbe: In vielen Kulturen sind Marionettentheater ein wichtiger Teil des kulturellen Erbes. Besonders in Ländern wie Indien, Japan (Bunraku) oder Tschechien haben Marionetten eine lange Tradition.

 

Fazit

Marionetten sind mehr als nur Spielzeuge; sie sind künstlerische Werkzeuge, die Geschichten zum Leben erwecken und tiefere Botschaften vermitteln können. Sie faszinieren durch die Verbindung von Handwerkskunst, Theater und Symbolik und bleiben eine beliebte und respektierte Form des Puppenspiels in der Welt der darstellenden Künste.








07.01.2025, 06.11 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Die Schattenpuppen





In einer alten, verfallenen Werkstatt am Rande eines finsteren Waldes lebten vier Puppen, die nur unter der Dunkelheit des Mondes zum Leben erwachten. Sie waren keine gewöhnlichen Puppen, sondern Werke eines vergessenen Puppenmachers, der ihnen ein Stück seiner Seele eingehaucht hatte. Ihre Namen waren Tuuli, Jari, Mika und Sami, und jede von ihnen trug eine einzigartige, düstere Aura in sich.

Die Werkstatt war ihr Zuhause, ein Ort voller staubiger Regale, zerbrochener Uhren und rostiger Werkzeuge. Auf einem Tisch lag eine alte Spieluhr, deren Melodie die Puppen jede Nacht weckte. Der Mondschein, der durch ein zerbrochenes Fenster fiel, verlieh ihren porzellanartigen Gesichtern ein unheimliches Leuchten.

Tuuli, die Anführerin, trug ein verblichenes, rotes Kleid, das einst prachtvoll gewesen sein musste. Ihr weißes, zerzaustes Haar wirkte wie das Gespinst einer Spinne, und ihre großen, schwarzen Augen schienen tief in die Seele zu blicken. Sie war die Hüterin der Geheimnisse, deren Stimme leise, aber durchdringend war.

Jari, der Skeptische, trug einen zerschlissenen schwarzen Mantel, dessen Fransen wie Schatten hinter ihm her wehten. Sein Gesicht war schmal, mit einem Riss quer über seinen Mund, der wie ein grimmiges Lächeln wirkte. Seine Augen, unruhig und wachsam, suchten ständig die Dunkelheit ab.

Mika, der Bastler, war eine dürr wirkende Puppe mit einem kurzen, abgetragenen Hemd und einer Hose, deren Taschen voller Nadeln und Fäden waren. Sein zerzaustes Haar stand wie ein Heiligenschein aus Schatten um seinen Kopf, und er hatte ein Gespür dafür, alles zu reparieren, was zerbrochen war.

Sami, der Stillste, trug einen langen, dunklen Mantel, dessen abgenutzte Knöpfe wie Augen funkelten. Sein Kopf war leicht geneigt, und sein bleiches Gesicht war von einer leisen Melancholie gezeichnet. Er sprach kaum, aber wenn er es tat, hallten seine Worte wie eine Prophezeiung nach.

Eines Nachts, als der Wind durch die Ritzen der Werkstatt heulte, hörten die Puppen ein leises Klopfen an der Tür. Es war unmöglich, denn kein Mensch hatte seit Jahrzehnten diesen Ort betreten.

Tuuli öffnete vorsichtig die Tür, und ein kalter Hauch wehte herein. Vor der Schwelle lag eine kleine, hölzerne Kiste. Jari hob sie mit seinen filigranen Händen auf den Tisch, und Mika öffnete den Deckel mit einem zittrigen Griff. In der Kiste lag eine einzelne, zerbrochene Puppe. Ihr Gesicht war leer, ohne Augen oder Mund, aber ihr Körper war aus dem gleichen Material wie sie selbst.

"Wer hat sie gebracht?" flüsterte Mika und untersuchte die Kiste mit seinen geschickten Händen.

"Vielleicht... sie gehört zu uns," murmelte Sami und blickte zum Mond, als ob er die Antwort dort suchen würde.

Tuuli legte ihre Hand auf die zerbrochene Puppe und spürte einen schwachen Puls, ein leises Echo einer Seele. "Wir müssen sie wiederherstellen," entschied sie. "Sie ist wie wir."

Die Puppen arbeiteten die ganze Nacht, nähten, klebten und flickten, bis die Fremde wieder ganz war. Als der erste Lichtstrahl der Morgendämmerung durch das Fenster fiel, flüsterte Tuuli ein letztes Wort: "Willkommen."

Die neue Puppe öffnete ihre Augen, und ein Hauch von Leben kehrte in sie zurück. Aber in ihrem Blick lag ein Geheimnis, das die Puppen erst verstehen sollten, wenn die nächste Nacht hereinbrach...

Und so lebten sie weiter, als Wächter der Dunkelheit, verbunden durch eine unsichtbare Bindung, die stärker war als jede Nadel und jeder Faden.




Anne Seltmann 04.01.2025, 06.59 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Maritimer Mittwoch N° 213



N° 213








Ein Boot am Hafen,
der Tag verblasst im Feuer.
Stille Wellen,
schlafender Wind.
Die Nacht kommt leise. 


~*~

© Anne Seltmann








Anne Seltmann 31.12.2024, 05.44 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL