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Einträge vom: 04.11.2006

Sonnenkinder





Die Sonne ihre Kinder zählt,

neunundneunzig doch eines fehlt.

Oh Himmel, das kann nicht sein,

ich zähle jetzt in zweier Reihen.

Zwei, vier, sechs, acht, zehn,

ja so wird es gehen,

dass ich mich nicht verzähle

und mir keines fehle.

Als sie zum Ende kam,

fing sie fürchterlich zu weinen an.

Vielleicht hat` s sich nur versteckt

und gar Schlimmes ausgeheckt.

Mit einem mal auf leisen Sohlen,

kam das letzte Kind verstohlen

von der Erde angeschwebt,

das Gesicht noch sehr betrübt.

"Mutter ", sprach es da geschwind,

" auf der Erde weint so manches Kind".

"Sie werden getreten und geschlagen

und ich wollt `dich nun fragen

wie kann es für sie besser werden,

mit dieser Qual auf Erden?

"Du sendest jedem Kind ein Licht,

damit ein neuer Tag anbricht.

Damit es tanzen kann im Wind 

und wieder lachen kann wie ein Kind!"

 

 ~*~


© Anne Seltmann



Anne Seltmann 04.11.2006, 23.35| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: EigeneWortPerlen | Tags: Sonnenkinder, Gedicht, Gedichte, Poem, Lyrik, Anne Seltmann,

Fortbildung Teil II.

Die GEW ( Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft) lud heute zum 12. ErzieherInnentag ein
Dort fanden verschiedene Arbeitsgruppen statt, im Rahmen einer Fortbildung.
Einleitende Worte gab es von Jan Nissen (komissarischer GEW-Landesvorsitzender),
Norbert Hocke (GEW-Hauptvorstand, Leiter des Bereichs Jugendhilfe und Sozialarbeit)
und von Frau Prof. Dr. Ursula Rabe-Kleberg (Universität Halle)
(Psssst, ich bin seit 25 Jahren beim ÖTV, jetzt Verdi)


Meine Arbeitsgruppe, die ich mit einer Kollegin gewählt habe, hatte das Thema
"Der Natur auf der Spur- Mit Kindern forschen"
Gerade in unserer heutigen Zeit, ist es so, dass Kinder in ihrem Lebensumfeld nicht mehr richtig spielen können. Es sind kaum noch Freiräume und wenn, dann werden sie zubetoniert. Kinder br
auchen Raum für ihre Entwicklung, sie haben Recht auf Bewegung, nur so können sie ihre Sinne entfalten. Kinder haben ein Recht darauf I H R Lebensumfeld mitzugestalten. Denn die von Erwachsenenhand geplante Erlebnislosigkeit muss verändert werden.
Kinder erleben kaum noch die Natur, wenn man sie nicht heranführt. Gewisse Rahmenbedingungen müssen dafür geschaffen werden. Das ist eines unserer Bildungsaufträge!
Naturspielräume ermöglichen altersübergreifendes Spiel, fördern die soziale Kompetenz und das Hautnahe Erleben von Natur. Die Natur erhalten von Kindesalter an, schafft die emotionale Grundlage auch später mit der Natur verantwortlich umzugehen.


In unserer Arbeitsgruppe wurde uns veranschaulicht, was WIR als ErzieherInnen in KiTa`s oder KiGa`s tun können, um Tiere und Pflanzen anzusiedeln, z.B. Käfer, Schmetterlinge, Wildbienen, andere Insekten, Ameisen, Hummeln, Spinnen, Schnecken, Amphiebien & Reptilien. Wie gehen wir mit Giftpflanzen um, wie siedeln wir neue Pflanzen an, wie schaffen wir Lebensräume am Haus,
wie plant man Außenflächengestaltung, welche Mittel stehen uns zur Verfügung für ein Labor usw. usw.


Wir fanden es interessant und sagen Danke an Herrn Simonis von
KIWI e.V.


Anne Seltmann 04.11.2006, 18.42| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: PrivatePerlen

Fortbildung Teil I.



Ich gehe heute den Wald entdecken
Warscheinlich werde ich den vor lauter Bäume gar nicht sehen
Ich bin auf den Spuren der Natur



 

Anne Seltmann 04.11.2006, 07.13| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: PrivatePerlen