Tag: Ich

Anne Seltmann 26.05.2020, 01.00 | (12/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Obige Bethlehem Kirche steht in >> Friedrichsort <<. 1875 wurde sie als Garnisonkirche erbaut. Zu dieser Zeit hatte Friedrichsort 811 Einwohner, davon ca. 600 Militärangehörige. Preußische Marinebehörden erbauten sie und sie war als Ersatz für den baufälligen Gottesdienstraum in der alten Festung Friedrichsort gedacht.
Früher nannte man das Gebäude in den ersten einhundert Jahren Garnisonkirche, Friedrichsorter Kirche oder Holzkirche. Erst am 18. Januar 1987, gab die Gemeinde dem Gotteshaus den Namen Bethlehem-Kirche - wohl angeregt durch das Einweihungsdatum zu Weihnachten 1875.
Anne Seltmann 24.05.2020, 05.05 | (7/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Ein leeres Blatt
ein Pinselstrich bloß
Farben bahnen sich aufs Papier-
federleicht
~*~
© Anne Seltmann
Anne Seltmann 10.05.2020, 10.13 | (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Anne Seltmann 29.04.2020, 12.20 | (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Anne Seltmann 28.04.2020, 01.00 | (13/1) Kommentare (RSS) | TB | PL
Und trotzdem…
atme
lebe
liebe
singe
tanze
ich
tausendfach
trotzend
während
dich
deine
Angst
Schachmatt
gesetzt hat!
~*~
© Anne Seltmann
Anne Seltmann 26.04.2020, 15.53 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Die Wörter für die Textwoche lauten:
Teppich
gläsern
flattern.
Als er in das Innere des Schlosshofes kam, schliefen die Soldaten, die Wachhunde lagen schnarchend in ihren Hundehütten. Die Fanfarenbläser hingen über der Mauer wie schlaffe Säcke. "Merkwürdig, sogar die Fahnen flattern nicht mehr", dachte er als er den Blick nach oben wendete. Und auch der Koch, der dem Küchenjungen eine Backpfeife verpassen wollte, stand starr mit erhobener Hand.
Stille! Nichts als Stille! Noch nicht mal ein Rascheln der Blätter oder gar ein Vogellaut. Das war schon merkwürdig, denn hier war sonst ständiges Treiben im Hof oder man hörte das Geklapper aus der Schlossküche.
Er ging durch das große Portal, kam auf direktem Wege in den Thronsaal, und auch hier lagen die Wachen auf dem Teppich und man glaubte es nicht, auch sie schnarchten.
Weitere Schritte brachten ihn direkt zu dem Thron, auf dem er ein wunderschönes Mädchen sah. Und auch sie saß dort und schlief tief und fest. Wobei sie einen eleganteren Eindruck machte als die Wachen.
Dabei war er doch gekommen, um zu sehen, welcher Fuß nun in den Schuh, der gläsern war, passte und ob es seine Angebetete ist, die er schon im ganzen Land gesucht hatte.
Mit einem Mal drehte er sich um und sprach:" Hallo du, die diese Zeilen schreibt! Du hast da was verwechselt. So geht
das Märchen nicht. Diejenigen die in dem einen Märchen schlafen, hieß doch
Dornröschen. Und der Schuh, den die Prinzessin auf meiner Schlosstreppe verlor,
heißt Aschenputtel!"
Völlig erschrocken ließ ich den Federhalter fallen. Wie kann es sein, dass ein Protagonist mit mir spricht?
Ich schaute mich um, um zu sehen, ob nicht irgendwer mit mir Scherze trieb. Aber es war niemand anderes da, außer mir.
Ich nahm also meinen Federhalter wieder zur Hand, um an der Geschichte weiterzuschreiben, als ich plötzlich Hundegebell vernahm.

Anne Seltmann 25.04.2020, 10.53 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Schreventeich im Schrevenpark
Der Teich war im Besitz des ortsansässigen Grafen ( Graf Johann II. von Holstein-Kiel? ) und wurde deshalb im Volksmund "des Grafen Teich"genannt, was in damaligem Plattdeutsch "s grefens diek" lautete. Viele Wörter verändern sich im Laufe der Jahrhunderte durch Dialekte o.ä. So veränderten sich auch die Buchstaben für "s grefens diek", bis der heutige Name Schreventeich entstand. * Gustav Adolf von Varendorf schrieb auf seine Karte von 1796 die Verhochdeutschung des Begriffs Schreventeich.
Um 1900 wurde dieser Park um den Schreventeich herum geplant. 1901 wurde er nach Plänen des Stadtgartenbaudirektors Ferdinand Hurtzig erstellt und zu Ehren der Hohenzollern benannt.
In Anlehnung an den Namen Schreventeich, wurde der Park auch Schrevenpark benannt.
Ein herrlicher Park mit viel Teich in der Mitte, der dazu einlädt, Spaziergänge zu machen, auf Bänken den Enten und Gänsen zuzuschauen, oder auf den großflächigen Wiesen zu verweilen. Hunderte genießen sonst das Wetter und grillen oder feiern hier. Diesmal herrschte eine wunderbare Stille rings um den Teich.

Anne Seltmann 16.04.2020, 10.22 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL