Thema: PerlenFunde
Es gab einmal eine Zeit, da hatten die Tiere eine Schule. Das Curriculum (Lehrplan) bestand aus Rennen, Klettern, Fliegen und Schwimmen, und alle Tiere wurden in allen Fächern unterrichtet.
Die Ente war gut im Schwimmen; besser sogar als der Lehrer. Im Fliegen war sie durchschnittlich, aber im Rennen war sie ein besonders hoffnungsloser Fall. Da sie in diesem Fach so schlechte Noten hatte, mußte sie nachsitzen und den Schwimmunterricht ausfallen lassen, um das Rennen zu üben. Das tat sie so lange, bis sie auch im Schwimmen nur noch durchschnittlich war.Der Adler wurde als Problemschüler angesehen und unnachsichtig und streng gemaßregelt, da er, obwohl er in der Kletterklasse alle anderen darin schlug, darauf bestand, seine eigene Methode anzuwenden.
Das Kaninchen war anfänglich im Laufen an der Spitze der Klasse, aber es bekam einen Nervenzusammenbruch und mußte von der Schule abgehen wegen des vielen Nachhilfeunterrichts im Schwimmen.Das Eichhörnchen war Klassenbester im Klettern, aber sein Fluglehrer ließ ihn seine Flugstunden am Boden beginnen, anstatt vom Baumwipfel herunter. Es bekam Muskelkater durch Überanstrengung bei den Startübungen und immer mehr `Dreien' im Klettern und `Fünfen' im Rennen.
Die mit Sinn fürs Praktische begabten Präriehunde gaben ihre Jungen zum Dachs in die Lehre, als die Schulbehörde es ablehnte, Buddeln in das Curriculum aufzunehmen.Am Ende des Jahres hielt ein anormaler Aal, der gut schwimmen und etwas rennen, klettern und fliegen konnte, als Schulbester die Schlußansprache.
Originalquelle unbekannt
Anne Seltmann 30.06.2007, 20.27 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Anne Seltmann 28.06.2007, 11.21 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Wir wollten mit Blick
auf das
Wetter am Wochenende und
in den nächsten Tagen
noch einmal
höflich anfragen, was
denn
jetzt mit dem
Klimawandel ist.
Fassen wir zunächst die
Lage am
Niederrhein zusammen: Es
ist
Sommer, und das Wetter
ist entweder
relativ kühl und
regnerisch
oder relativ regnerisch
und kühl.
Die Luftfeuchtigkeit ist
so hoch,
dass man sich Kiemen
wünscht.
Bei dem Gedanken an die
Wortfolge
„frisches Hemd“ bekommt
man
einen Weinkrampf. Der
Stadtwald
dampft wie ein
Dschungel; jeder
Farnstrauch glänzt fett
und
schwer, als habe er
gerade einen
Spaziergänger gefressen.
Täglich
wartet man auf die
Meldung, dass
im Rhein Krokodile auf
der Jagd
nach Wasserschlangen von
Nilpferden
vertrieben wurden. Und
im Garten steht der
Löwenzahn
nach Dauerregen so hoch,
als
käme er aus dem
Gen-Labor der
Firma Mabuse &
Frankenstein.
Eigentlich alles wie immer.
Anne Seltmann 26.06.2007, 15.14 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Anne Seltmann 17.06.2007, 07.10 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Anne Seltmann 14.06.2007, 10.54 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Anne Seltmann 08.06.2007, 07.26 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Anne Seltmann 06.06.2007, 20.13 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Anne Seltmann 03.06.2007, 10.31 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Anne Seltmann 02.06.2007, 19.07 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL