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Einträge vom: 28.06.2009

Kieler Woche Impressionen 2009 II.


 
ballon sailing Kiel


between

o.k.

`ne ruhige Kugel schieben

erst zahlen...

Anne Seltmann 28.06.2009, 22.40| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: | Tags: Kieler Woche, Impressionen,

50 Jahre...

und immer noch wird er nicht müde all abendlich den Kindern Traum-Sand in die Augen zu streuen. "Das Sandmännchen"
Fast könnte man meinen es war das doppelte Lottchen, dass damals Abend für Abend durch die Wohnzimmer der kleinen und großen Leute ( im Westen so wie im Osten) fuhr.
Erschreckend war es, als das gute Sandmännchen abgesetzt werden sollte. Welch ein Glück, dass Eltern und Kinder dagegen protestierten.





Ost

Zu Beginn des „Abendgrußes“ wird folgendes Lied gespielt:

Sandmann, lieber Sandmann,
es ist noch nicht so weit!
Wir sehen erst den Abendgruß,
eh´ jedes Kind ins Bettchen muß,
du hast gewiss noch Zeit.
Sandmann, lieber Sandmann,
hab´ nur nicht solche Eil!
Dem Abendgruß vom Fernsehfunk
lauscht jeden Abend alt und jung,
Sei unser Gast derweil.

Nach dem „Abendgruß“ geht das Lied wie folgt weiter:

Kinder, liebe Kinder,
das hat mir Spaß gemacht!
Nun schnell ins Bett und schlaft recht schön,
dann darf auch ich zur Ruhe geh´n.
Ich wünsch euch gute Nacht.

(zitiert aus "Guten Abend, lieber Sandmann!", VEB Lied der Zeit Musikverlag Berlin 1. Auflage 1966)

Der Komponist Wolfgang Richter hatte - in der großen Eile, in der die Sendung vorbereitet wurde - sich den Text, der von Walter Krumbach stammt, angeblich am Telefon diktieren lassen und die Melodie an nur einem Abend geschaffen. Von Experten wurde das Lied als zu kompliziert für Kinder angesehen und war daher eigentlich nur als Notlösung gedacht.

West


Kommt ein Wölkchen angeflogen,
schwebt herbei ganz sacht,
und der Mond am Himmel droben
hält derweil schon Wacht.
Abend will es wieder werden,
alles geht zur Ruh.
Und die Kinder auf der Erde
machen bald die Äuglein zu.
Doch zuvor, von fern und nah
ruft´s: das Sandmännchen ist da!

Der klassische Gruß zur Einstimmung auf den Kurzfilm lautete hier:

Nun liebe Kinder gebt fein acht,
ich hab euch etwas mitgebracht.

Der Abschiedsgruß war kurz und knapp:

Auf Wiedersehn und schlaft recht schön.

Melodie: Kurt Drabek Text: Helga Mauersberger


Aber woher kommt der Begriff Sandmann?

Sandmann oder auch Sander war im Mittelalter ein Beruf. Dieser baute feinen Quarzsand ab, den man z.B zum Schrubben für Dielen etc. brauchte.
Da die Sandlieferungen immer abends erfolgten, entstand ein märchenhaftes Sandmännchen. Die Idee stammte von Hans Christian Andersen







Anne Seltmann 28.06.2009, 18.20| (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: AktuellePerlen