Anne Seltmann 23.01.2008, 23.29| (6/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: PrivatePerlen
Til Schweiger hat die Deutsche
Filmakademie verlassen, weil
sein Film „Keinohrhasen“ (drei
Millionen Zuschauer) nicht für
den Deutschen Filmpreis nomi-
niert wurde. Nominiert seien nur
Filme, die – wie Schweiger sich
auszudrücken beliebte – „keine
Sau kennt“. Es sind also quasi
Keinsaufilme, die in Keinmensch-
kommtinskino Keinbisschengeld
einspielen, was man salopp als
Keinkohleeffekt bezeichnen darf.
Man kann ruhig ein Keinelefan-
tengedächtnisbesitzer sein, um
sich dennoch daran zu erinnern,
dass nur Keinhirnökonomen Fil-
me ohne Zuschauer als Erfolg be-
werten. So wird die Akademie nun
wohl Filme ehren, die nur in Kein-
quietschvorvergnügenvorstellun-
gen zu sehen sind, in denen nur
Keinnichtintellektuelle mit Kei-
nendederdebattierlust verkehren.
Jedenfalls, manchmal versteht
man nicht, wer warum preisge-
krönt im Kino läuft: der Hase, der
Igel oder
der Keinohrigel.
via Mail: rp-online © vo
Anne Seltmann 23.01.2008, 11.11| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: PerlenFunde