an Bewerbungschreiben gehen hier wieder im Moment ein. Jedes Jahr stellen sich junge Menschen bei uns im KiGa vor, um ein Freiwilliges Soziales Jahr zu machen, kurz FSJ genannt. Erste Eindrücke bekommt man dann schon an Hand der Unterlagen. Da fragt man sich schon manchmal, was haben die in der Schule gelernt? Doch, so etwas wird in den Schulen trainiert, aber nicht alle halten sich dran. Einen Din6 Umschlag zu öffnen, läßt einiges ahnen. Und wenn dann einem ein loses Passfoto entgegenfällt, schaut man noch kritischer in die Unterlagen. Da nützt es auch nicht, dass vielleicht der Vater oberster Chef von einer ganz wichtigen Bank ist, oder dass Muttern evtl. Oberkommissarin ist. Nun haben wir wieder die Qual der Wahl. Jede/r muss ein Probetag hier durchlaufen, aber die strengen sich natürlich alle an diesem Tag an. Und wenn man sich entschieden hat, soll es ja für ein Jahr sein. Recht bald erkennt man, ob unsere Entscheidung die Richtige war. Oh ja, wir hatten auch richtige Traumtänzer dabei, die man stellenweise schubsen mußte, damit sie in die Gänge kommen. Also auf ein Neues, ab und durch, es nützt nix.