Der Befund beim Augenarzt ist negativ, sprich positiv. Hier für Unwissende sind noch mal meine Sorgen nachzulesen
Na wie denn? Was ist denn jetzt positiv oder negativ? Also kurz und schmerzlos: ich habe nix Schlimmes am Auge. Es ist nur ein Hagelkorn.
"Man könne das ja was wegmoachen und ihr rechtes Augenlid hängt eh`ein bissl. Des koscht 500 Euronen bei uns, wenns des mochen woll`n, aber andere nehmma da mehr. Und wenns des Hagelkorn ah gleich weghoab`n woll`n...na des find ma net gleich so guat, des wäre zu überleg`n. Ansonsten, vuil Sonnen-oder Rotlich"
DANKE, mehr wollte ich nicht. Nur, dass nix mit meinem Auge ist. Ich kann weiterhin gucken...auch mit dem Hagelkorn. Und bekanntlich gehen die ja irgendwann von selber weg.
...haben sich mein Bruder und ich von einander verabschiedet. Sicherlich auch mit einem weinenden Auge, weil wir uns erst in ca. 6 Wochen wiedersehen können.
Freitag 30.03.07
Der Geburtstag war sehr sehr schön, so sagt Peter zumindest selbst. Gegen 15:00 trafen wir aus Kiel ein. Die Freude beiderseits war immens. Er hatte mit einer Betreuerin den Aufenthaltsraum geschmückt und so brauchten wir nur noch auf die anderen Gäste warten. Für diesen Tag hat er in Begleitung alles für einen tollen Geburtstag besorgt. Ebenso ließ er es sich nicht nehmen, für diesen Tag einen Kuchen zu backen, der ihm wahrlich gelungen ist. Nach und nach trödelten seine Gäste ein. Seine allerliebsten Gäste (ich bin ja kein Gast, ich bin ja die Schwester ) waren B.e.a mit Mann. Nach einem schmackhaften Abendbrot verabschiedeten sich die Gäste. Wir halfen noch, die vielen Geschenke unterzubringen und den darauffolgenden Tag noch mal gedanklich durchzugehen.
Samstag 31.03.07
Dieser Tag war sein Wunschtag. Er wollte unbedingt einmal in seinem Leben mit der Wuppertaler Schwebebahn fahren und natürlich in den dort vorhanden Zoo. Wir konnten ihm das nicht ausschlagen und so machten wir uns gemeinsam auf den Weg nach Wuppertal. Ich selbst bin als Kind einmal mit der Schwebebahn gefahren und so hatte das auch einen schönen Erinnerungswert für mich. Das Wetter war uns gut gesonnen, denn bei strahlendem Sonnenschein und blauen Himmel spazierten wir später stundenlang durch den Zoo. Zwischenzeitlich stärkten wir uns in einem Chinarestaurant und nachmittags mit Kaffee und Kuchen vor Ort. Ziemlich geschafft, aber dennoch glücklich trafen wir gegen Abend wieder im Wohnheim meines Bruders ein. So schön das Wochenende für und mit ihm war, so schnell ist es wieder vorbei gegangen. Leider. Aber wir verkürzen die Zeit mit täglichen Telefonaten. Das ist ein kleines Trostpflaster.