Anne Seltmann 13.10.2006, 19.32| (3/2) Kommentare (RSS) | (1) TB | PL | einsortiert in: AktuellePerlen

Anne Seltmann 13.10.2006, 18.07| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: BuntePerlen
Paul Hunter ist tot
Paul Hunter war einer der erfolgreichsten Snookerspieler zu Beginn des 21.
Jahrhunderts. Er war seit 2004 mit Lyndsey Fell verheiratet und hatte eine
Tochter namens Evie Rose (* 26. Dezember 2005). Hunter hatte schon im Alter von
17 Jahren den Sprung in die Profiklasse geschafft und war bis zu seiner
Krebserkrankung beständiger Teil der Weltspitze. Dreimal konnte er das Masters, das wichtigste Einladungsturnier der
Welt, gewinnen. Zuletzt gelang ihm dies im Jahr 2004, als er sich nach einem
2:7 Rückstand im Finale gegen Ronnie O’Sullivan noch mit 10:9 durchsetzen
konnte.
Insgesamt ging er bei Weltranglistenturnieren dreimal als Sieger hervor (Welsh OpenBritish Open 2002). Vor allem dank seiner
spektakulären Comebacks im Laufe eines Matches war Hunter zu seiner Zeit einer
der größten Publikumslieblinge im Snooker. Darüber hinaus machte er sich durch
seine meist extravaganten Frisuren einen Namen, die zu Vergleichen mit dem
ebenso überaus populären Fußballspieler David
Beckham anregten.
Im März 2005 wurde bei Paul Hunter Dickdarmkrebs
diagnostiziert. Er nahm trotzdem an den Weltmeisterschaften im April teil, verlor
dort aber sein Erstrundenmatch. Eine erste Chemotherapie
erwies sich als nicht erfolgreich, weshalb er die Behandlung wiederholen
musste. Auch in der Folgesaison nahm er an allen Weltranglisten-Turnieren teil,
wozu ihn seine Platzierung in den Top 16 berechtigte. Aufgrund der
Nebenwirkungen der zweiten Chemotherapie wie Sehproblemen und tauben Gliedmaßen
war Hunter aber in der gesamten Saison 2005/06 sportlich chancenlos. Dadurch
fiel er in der offiziellen Weltrangliste aus den Top 32. Nach einem erneuten
Krankheitsrückfall musste er sich einer dritten Chemotherapie unterziehen,
woraufhin er die Teilnahme an der Saison 2006/07 absagte.
Am 9. Oktober 2006 erlag Paul Hunter seinem Krebsleiden.
Quelle: RP-Online
Anne Seltmann 13.10.2006, 16.10| (2/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: AktuellePerlen
In der fast ausverkauften Color-Line-Arena waren
gestern Abend mehr als ein Dutzend Musiker,auch eine Bläser-Gruppe, zu
erleben, die sich gemeinsam auf die Spuren der amerikanischen Folk-Legende Pete
Seeger begaben.
Diesmal standen nicht Springsteen-Klassiker aus der
"Born to Run"- oder
"The River"-Phase im Mittelpunkt, sondern
traditionelle Folksongs, die
ihre Ursprung in der Arbeiterklasse haben und von Pete Seeger ("We Shall Overcome") komponiert oder zumindest popularisiert wurden.
Für manch einen mag es ein beeindruckender Ausflug in die amerikanische Musikgeschichte gewesen sein, die aber nicht jeden Fan überzeugte, da man eigentlich auf eine Tour mit der legendären E-Street-Band gehofft hatte und dem Seeger-Sessions-Projekt bisher eher ablehnend gegenüber stand.
So war auch ich ein wenig enttäuscht, obwohl ich auch sehr gerne Folksongs höre, allerdings lieber von Peter Seeger selbst (aber der müsste jetzt so um die 80 Jahre alt sein), von Joan Baez, Bob Dylan, etc.
Anne Seltmann 13.10.2006, 14.20| (2/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: PrivatePerlen