Tag: Paris

Zu meiner Montags-Collage "MosaikMonday"fehlte noch das Lafayette, dass ich beim Stöbern meiner Bilder noch gefunden habe.
Die Galeries Lafayette sind mehr als ein Kaufhaus – sie sind ein Erlebnis mitten in Paris. Unter der berühmten gläsernen Kuppel treffen Eleganz, Mode und Architektur aufeinander. Zwischen Luxus, Design und Pariser Flair spürt man den besonderen Zauber dieses Ortes, der selbst zum Staunen einlädt – auch ganz ohne Einkaufstaschen.
Die Galeries Lafayette beeindrucken besonders durch ihre außergewöhnliche Glaskuppel, die das Innere mit farbigem Licht durchflutet und den Blick nach oben fast automatisch anzieht. Die kunstvoll gestalteten Jugendstil-Elemente machen sie zu einem architektonischen Highlight. Entworfen wurde das Kaufhaus von den Architekten Georges Chedanne und Ferdinand Chanut, die mit der Kuppel ein Bauwerk schufen, das bis heute Eleganz, Innovation und Pariser Grandezza vereint.
Je nach Jahreszeit ist die Kuppel festlich und fantasievoll geschmückt, was jeden Besuch aufs Neue besonders macht und dem Haus immer wieder ein anderes Gesicht verleiht.

Anne Seltmann 10.02.2026, 06.33 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Beim Durchstöbern meiner unzähligen Fotos fallen mir immer wieder die Paris-Bilder in die Hände. So viele, dass ich glaube, meine Rentendasein wurde eigentlich erfunden, damit ich endlich genug Zeit habe, sie zu sortieren!
Von links nach rechts
Niki-de-Saint-Phalle-Brunnen: Er liegt neben dem Centre Pompidou und besteht aus farbenfrohen, verspielten Figuren, die sich bewegen und Wasser spritzen. Entworfen wurde er von Niki de Saint Phalle und Jean Tinguely und ist eines der ungewöhnlichsten und lebendigsten Kunstwerke im öffentlichen Raum von Paris.
Basilika Sacré-Cœur:
Sie thront auf dem Hügel von Montmartre und gehört zu den bekanntesten Wahrzeichen von Paris. Mit ihrer strahlend weißen Kuppel ist sie schon von weitem sichtbar und bietet einen der schönsten Ausblicke über die Stadt. Ende des 19. Jahrhunderts erbaut, verbindet sie romanische und byzantinische Stilelemente. Heute ist die Sacré-Cœur nicht nur ein bedeutender Wallfahrtsort, sondern auch ein beliebtes Ziel für Besucher aus aller Welt.
Eiffelturm:
Er ist das berühmteste Wahrzeichen von Paris und eines der bekanntesten Bauwerke der Welt. Er wurde 1889 für die Weltausstellung erbaut und ragt über 300 Meter in den Himmel. Von seinen Aussichtsplattformen bietet sich ein spektakulärer Blick über die Stadt der Liebe. Heute steht der Eiffelturm als Symbol für Paris, Frankreich und den technischen Fortschritt seiner Zeit.
Champ de Mars:
Der Champ de Mars bedeutet übersetzt „Marsfeld und ist nach dem römischen Kriegsgott Mars benannt. Der Name geht auf die ursprüngliche Nutzung des Geländes zurück: Im 18. Jahrhundert diente es als militärischer Exerzier- und Paradeplatz, nach dem Vorbild des antiken Campus Martius in Rom.
Später wandelte sich das Areal zu einem öffentlichen Park,
wurde Schauplatz großer Ereignisse wie der Weltausstellungen und bildet heute
die berühmte Blickachse auf den Eiffelturm.
Aus einem Ort des Militärs wurde so ein Platz für Spaziergänge, Begegnungen und
Erholung.
Am Champ de Mars steht auch die „Mur pour la Paix (Mauer für den Frieden). Auf ihren Glassäulen ist das Wort „Frieden in 49 verschiedenen Sprachen zu lesen. Die transparente Gestaltung aus Glas symbolisiert Offenheit und Verständigung: Worte sollen verbinden, nicht trennen – Mauern sollen durchsichtig sein, nicht abschotten.
Mona Lisa im Louvre:
Der Louvre ist eines der größten und bekanntesten Museen der Welt. In dem ehemaligen Königspalast treffen Jahrhunderte von Kunst und Geschichte aufeinander. Berühmt für Werke wie die Mona Lisa, ist der Louvre heute ein kulturelles Herzstück von Paris.
Ich war völlig überrascht, wie klein das Bild der Mona Lisa tatsächlich ist. In den Medien wirkt sie riesig und allgegenwärtig, fast wie ein monumentales Kunstwerk. Direkt vor ihr zu stehen, zwischen Menschenmengen und Sicherheitsglas, fühlt sich ganz anders an – plötzlich ist sie viel intimer, fast unscheinbar. Gerade dieser Gegensatz macht die Begegnung so unerwartet.
Arc de Triomphe du Carrousel:
Der Arc de Triomphe du Carrousel steht zwischen dem Louvre und den Tuileriengärten. Er wurde im 19. Jahrhundert zu Ehren von Napoleons Siegen errichtet und ist kleiner als der berühmte Arc de Triomphe an der Champs-Élysées. Auf Glastafeln rund um das Denkmal ist das Wort „Frieden in vielen Sprachen der Welt zu lesen – ein stilles, modernes Zeichen im historischen Umfeld.
Anne Seltmann 09.02.2026, 11.22 | (2/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Cleo liegt draußen vor der Terrassentür.
Ganz friedlich. Augen zu. Null Bewegung.
Sie sieht aus wie: "Bitte nicht stören. Tiefschlaf. Großes Katzenbusiness."
Wir schleichen leise vorbei.
Wir reden gedämpft.
Wir benehmen uns, als läge da ein rohes Ei.
Dann - zack - das Ohr wackelt.
Ein Vogel hüpft durchs Beet.
Ein Blatt rollt vorbei.
In der Küche öffnet jemand leise den Kühlschrank.
Cleo bewegt sich keinen Millimeter.
Aber ihre Schwanzspitze sagt ganz deutlich:
"Ich bin im Geheimdienst."
Sie öffnet ein Auge. Nur ein winzigen Spalt. Kontrollblick.
Dann wieder zu.
So tun, als würde sie schlafen. Profi-Level eben.
Und genau in dem Moment, in dem wir sagen:
"Ach, guck, sie schläft ja sooo süß…" steht sie plötzlich auf, streckt sich, marschiert zur Tür und schaut uns an wie:
""Na? Machst du jetzt endlich auf - oder soll ich verhungern?"
Katzen schlafen nicht.
Sie planen.
Vor allem Cleo.

Anne Seltmann 31.12.2025, 05.44 | (0/0) Kommentare | TB | PL

2019 waren wir in Paris und für uns war der Besuch des berühmten Friedhofes "Père-Lachaise" ein Muss! Allerdings auch der Friedhof Montmartre. Dort ist auch dieses Bild entstanden.
Und wer den Friedhof Montmartre in Paris besucht, rechnet mit Stille, Patina und großen Namen der Vergangenheit. Was viele überrascht: Man ist dort selten allein. Zwischen Mausoleen, efeubewachsenen Grabsteinen und schmiedeeisernen Gittern leben die eigentlichen Hüter dieses Ortes – die Katzen von Montmartre.
Sie liegen auf warmem Stein, schleichen lautlos über Kieswege oder sitzen reglos auf Grabplatten, als hätten sie dort schon immer gewartet. Manche wirken wie zufällige Besucher, andere wie fest installierte Denkmäler mit Schnurrhaaren. Der Friedhof ist ihr Revier, ihre Bühne, ihr Rückzugsort.
Die Geschichte der Friedhofskatzen ist keine romantische Legende, sondern gewachsene Realität. Über Jahre hinweg haben sich streunende Katzen hier angesiedelt. Anwohner und Tierschützer kümmern sich um sie, sorgen für Futter, medizinische Versorgung und Kastrationen. So ist eine stille Gemeinschaft entstanden – respektvoll, unaufdringlich, fast unsichtbar.
Gerade diese Zurückhaltung passt zum Ort. Die Katzen drängen sich nicht auf. Sie beobachten. Sie scheinen die Besucher zu prüfen, mit jener gelassenen Überlegenheit, die Katzen perfektioniert haben. Wer innehält, merkt schnell: Ihre Anwesenheit mildert die Schwere des Friedhofs. Sie bringen Leben an einen Ort der Erinnerung.
Zwischen den Gräbern berühmter Künstler und vergessener Namen wirken die Katzen wie Bindeglieder zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Sie erinnern daran, dass Orte nicht nur von Geschichte, sondern auch vom Jetzt bewohnt werden. Ein leises Miauen, ein flüchtiger Schatten – und der Friedhof atmet weiter.
Die Katzen von Montmartre sind keine Attraktion im klassischen Sinne. Sie sind Teil des Ortes. Und vielleicht liegt genau darin ihr Zauber: Sie machen den Tod nicht leichter, aber sie machen ihn menschlicher – oder zumindest wärmer.
Wer genau hinsieht, entdeckt sie fast immer. Und wer ihnen begegnet, verlässt den Friedhof oft mit dem Gefühl, dass Erinnerung und Leben sich hier still die Pfote reichen.

Anne Seltmann 17.12.2025, 05.28 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Ich erinnere mich noch lebhaft an unsere Tage in Paris. Das Wetter? Eine Ode an den Dauerregen. Wir haben Museen durchkämmt wie Schatzsucher, doch der Wunsch, durch die Straßen zu schlendern, blieb – nun ja – ziemlich nass. Paris zeigte sich charmant wie immer, nur eben mit Regenschirm-Attitüde. Flanieren? Eher ein Pfützen-Slalom mit Kunstpause.
Anne Seltmann 20.07.2025, 08.04 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL


Karfreitag ist der Tag,
an dem das Leben sich selbst hingegeben hat,
nicht aus Schwäche,
sondern aus Liebe.
Es ist der Riss im Gewebe der Welt,
durch den neues Licht dringen kann.
Ein Tag, der uns zeigt:
Manchmal muss etwas sterben,
damit etwas Größeres geboren werden kann.
Nicht als Strafe,
sondern als stiller Schwur,
dass Liebe selbst den Tod überdauert.
Karfreitag gibt es,
damit wir verstehen:
Jeder Neubeginn trägt das Echo eines Opfers,
und jede Hoffnung wurzelt
im Mut, loszulassen.
~*~
© Anne Seltmann

Anne Seltmann 18.04.2025, 06.02 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Wenn ich mich richtig erinnere, dann ist das der Fußboden im Sacré-Cœur

Dieses Bild zeigt den Fußboden in der Nähe der Mathildenhöhe von Darmstadt.
Anne Seltmann 14.02.2025, 15.38 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Die "Le mur des je t'aime" (Die Mauer der Ich-liebe-dichs) ist ein einzigartiges Kunstwerk in Paris, das die Liebe in ihrer universellen Sprache feiert. Diese Mauer besteht aus 612 dunkelblauen, glasierten Fliesen, auf denen der Satz "Ich liebe dich" in über 250 Sprachen und Dialekten geschrieben steht. Sie befindet sich im romantischen Viertel Montmartre und zieht Paare sowie Besucher aus aller Welt an, die die Kraft der Liebe bewundern möchten.
Die Mauer wurde von Frédéric Baron und Claire Kito geschaffen und symbolisiert Einheit und Frieden durch die universelle Botschaft der Liebe. Die roten Fragmente, die über die Mauer verstreut sind, stellen Teile eines zerbrochenen Herzens dar, die, wenn sie zusammengesetzt sind, die Idee verkörpern, dass Liebe Brüche heilen kann.
Wenn man genau hinschaut findet man auch zwei Herzen. Jemand hat ein rotes Filzherz angebracht und auf der Tafel ist ein weiteres Herz, aber in weiß! Ich habe es rechts in rot eingegrenzt.
Anne Seltmann 20.01.2025, 05.42 | (7/5) Kommentare (RSS) | TB | PL

Anne Seltmann 25.10.2024, 06.47 | (4/2) Kommentare (RSS) | TB | PL