Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Ich

1000 Fragen an dich selbst 311-320





 

 

311.      Gehört es zum geselligen Beisammensein, viel zu essen und zu trinken?

Nein, warum?

312.      Welche Dinge stehen noch auf deiner To-do-Liste?

Gedichte und Kurzgeschichten schreiben.

313.      Hegst du oft Zweifel?

Hin und wieder!

314.      Womit bist du unzufrieden?

Zurzeit mit dem Wetter.

315.      Mit welchem Gefühl besteigst du ein Flugzeug?

Mit Freude, denn ich verreise ja höchstwahrscheinlich.

316.      Gilt für dich die Redensart "Eine Hand wäscht die andere"?

Nicht unbedingt!

317.      Bist du schon mal schikaniert worden?

Als Schulkind. Ich wurde spät getauft und man hänselte mich immer mit den Worten "Du bist ein Heidenkind" Das hat mich tief getroffen!

318.      Wie spontan bist du?

Das kommt drauf an. Über einige Dinge muss ich schon ausgiebig nachdenken.

319.      Unterstützt du bestimmte Menschen bedingungslos?

Wenn ich jemanden bedingungslos unterstütze, dann muss ich ihm auch bedingungslos vertrauen. Mein Lieblingsmensch zählt jedenfalls dazu!

320.      In welcher Angelegenheit hast du Schuldgefühle?

Darüber muss ich noch mal nachdenken!






Anne Seltmann 11.08.2023, 08.06 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Floral Friday Fotos N° 220/2023



 N° 220/2023





Blühender Mohn

färbt das weite Land

malt den Sommer rotflammend-

Sonnenwende in leuchtendem Rot.


~*~

© Anne Seltmann








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Anne Seltmann 11.08.2023, 07.16 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Spiegelungen N° 23



 N° 23








In Nachbars Gaaa(h)aaarten,
da bückte ich mich recht tief
weil mich eine spiegelnde Kugel zu sich rief.
Sie wollte einmal ein Foto in dieser Stund`
denn sie fand sich so schön lilarot und wunderbar rund.

Ich blickte in ihr Antlitz
es leuchtete strahlend hell.
Ich machte ein paar Bilder
so zwanzig von ihr auf der Stell`.

Mit einem Mal, ich schaute fassungslos
zerplatze sie vor blinder Wut,
weil ich mich spiegelte in ihrem Schoß
und das gefiel ihr überhaupt nicht gut!

Jetzt liegt sie da in Trümmern,
tausend Scherben waren es an der Zahl.
Ich vernahm ein Schluchzen und Wimmern
und ich spürte ihre große Qual.

Ich sammelte nun Stück für Stück,
setzte alles zusammen, es war meine Pflicht.
Am Ende leuchtete sie als Mosaik
und sie strahlte über ihr kugelrundes Gesicht.




~*~

© Anne Seltmann












Anne Seltmann 09.08.2023, 16.50 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

365 Tage Challenge – 2023 N° 220



09.08.2023 / N° 220


[Nasser Asphalt]

 

Böses Wetter, böses Wetter!

Die Leute werden auch nicht netter

Ein jeder schaut zerknittert,

weil es am Himmel gewittert

Die Wolken schütten sich aus,

heut gehe ich nicht mehr raus!


~*~


© Anne Seltmann














Anne Seltmann 09.08.2023, 16.11 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

T-in die neue Woche N° 322



 N° 322




In Montmartre 2013 entdeckt.








Anne Seltmann 06.08.2023, 01.00 | (8/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

I see faces August 2023



August 2023




Oh oh, der schaut ganz schön malträtiert aus!



Das waren Vorbereitungen für ein Minimini-Bügelbrett









Ruthies...




Anne Seltmann 01.08.2023, 17.03 | (2/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Elfen in Not



[Aus dem Archiv wieder hergeholt]




Den ganzen Tag schon war ich auf den Beinen. Zuerst hatte ich den Kindern beim Waschen und Anziehen geholfen, danach ging es zum Frühstück und dann endlich konnten wir in die Stallungen, um die Ponys zu striegeln und reitfertig zu machen. Für die Kinder war es jedes Jahr ein Erlebnis, wenn sie mit uns Erziehern eine Ferienfreizeit auf dem Ponyhof machten. Ich hatte sicher auch meinen Spaß daran, denn ich erfreute mich an die glücklichen Gesichter der Kinder, wenn sie durch die Felder streiften, auf dem kleinen See paddelten, auf den Ponys ritten und in den Heuballen toben durften. Und dennoch litt ich, da ich ein Pferd -und Heuallergie hatte. Meine Augen tränten und meine Nase lief ewig.  "Hatschieeee" ja und niesen musste ich auch ständig. Nachdem nun die erste Reitstunde beendet war, gingen wir mit den Kindern ins Heu. Riesige Ballen waren dort bis zum Dach gestapelt. Absichtlich hatte der Bauer sie so gelagert, dass überall kleine Höhlen und ganz viele Gänge entstanden. Dort konnten wir uns nach Herzenslust verstecken oder jagen. "Hatschiiiiie" das hörte ja einfach überhaupt heute nicht mehr auf. Ich sagte zu den Kindern, dass ich mich ein wenig ausruhen musste, denn das Toben strengte mich ganz schön an und das niesen behinderte mich auch zusehends. Also legte ich mich einfach ins Heu, schloss die Augen und schlief  ein. Mit einem Mal hörte ich eine zarte Stimme "Hallo du" und noch einmal "Hallo du...hör auf zu niesen". Aber woher kam diese Stimme, ich schlief doch, oder? Nein, ich musste wohl träumen, denn als ich meine Augen öffnete, saß auf meinem Bauch ein zierliches Wesen mit wunderschönen langen Haaren und…spitzen Ohren...und....filigranen Flügeln. Ich rieb meine Augen, denn das, was ich da sah, hatte ich in meinen geheimsten Träumen nicht für möglich gehalten. Vor mir saß eine Elfe. Ein Wesen welches ich schon in meiner Kindheit so sehr liebte. Und dieses Wesen sprach mit mir, während ihm die dicksten Kullertränen aus den Augen flossen. Tränen, die wie kleine Silberperlen herunterrollten. "Aber warum weinst denn du "hörte ich mich fragen, und wer bist du?"  Das Schluchzen wurde immer herzzerreißender und ich fühlte, wie mich eine große tiefe Traurigkeit erfasste. Die kleine Elfe erzählte mir, dass sie Ellimak - Naimyht hieß und dass jedes Mal ein Elfenkind stirbt, wenn ein Mensch niest. Ich war darüber so sehr erschrocken, dass ich kaum atmen konnte. War ich doch gegen alles allergisch und sollte ich tatsächlich Schuld daran sein, dass so wundersame Wesen starben? Ich verspürte schon wieder ein sehr starkes Kribbeln in der Nase, denn als ich mich umschaute, bemerkte ich zu meinem Leidwesen, dass wir auf einer wunderschönen Blumenwiese saßen. Ohjee dachte ich, das halte ich nie und nimmer aus. Also fragte ich ganz schnell nach, was ich denn tun kann, um solch ein Drama zu verhindern. Daraufhin erzählte mir die kleine Elfe, dass sie ein böser Waldgeist verwünscht und ihren Namen völlig durcheinander gebracht hatte. Die kleine Elfe erzählte mir, dass sie eine Kräuter-Elfe war , die wahre Wunder bei den Menschen bewirken konnte. Ihr Name hatte etwas mit einer Heilpflanze zu tun, die den Menschen hilft, ihren Schnupfen zu kurieren. Aber seit diesem schrecklichen Tag klagten die Menschen mehr und mehr über Schnupfen und bei jedem Nieser aus dem Menschenland, starb ein kleines Elfenkind. "Und nur du kannst uns helfen", sagte die kleine Elfe "indem du meinen Namen richtig schreibst. Du musst wissen, wir können weder lesen noch schreiben. Und wenn du meinen Namen wieder richtig zusammengesetzt hast, erst dann ist der Zauber gebrochen."
Also schrieb ich den Namen der kleinen Elfe in vielen Variationen auf und mit einem Mal erschien mir ein völlig klares Bild. Die kleine Elfe hieß Thymian-Kamille, na klar! So oft hatte ich schon diese Namen gehört. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie glücklich ich war, aber die kleine Elfe umso mehr. Denn immerhin habe ich den Zauber von ihr genommen und…es werden nie wieder Elfen sterben.
Das alles hatte mich doch sehr angestrengt, aber ich spürte eine zufriedene Müdigkeit. Ich legte mich in die weiche Blumenwiese, spürte noch ihren zarten Flügelschlag wie einen gehauchten Kuss auf meinem Bauch  und schlief ein.

Ich wollte mehr über die kleine Elfe wissen, wo sie lebt und wo sie herkommt. Doch mit einem mal wachte ich auf und mir wurde bewusst, dass ich alles nur geträumt hatte.

Plötzlich hörte ich eines meiner kleinen Schützlinge im Heu weinen .Ich stand auf um es zu trösten und um die Tränen zu trocknen. Ich zog ein paar Taschentücher aus meiner Jackentasche , dabei fiel mir ein Bündel Thymian und Kamille auf den Boden...

Ein kleiner Teil der Geschichte ist wahr! Welcher das ist, dürft ihr euch aussuchen ;-)



Anne Seltmann 01.08.2023, 16.27 | (4/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Projekt: Ich seh rot 185/2023



185/2023














Anne Seltmann 01.08.2023, 07.05 | (6/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Floral Friday Fotos N° 218/2023



 N° 218/2023




[Archivbild]



Wie das Vergissmeinnicht zu seinem Namen kam

Vor langer, langer Zeit schuf der liebe Gott die Blümlein. Er gab jedem seinem Namen und seine Farbe. Die lieben Engelein durften ihm dabei helfen. Sie trugen in vielen Töpfchen die Farbe herbei.

Da waren Blümlein, die wurden goldgelb bemalt. Sie sahen aus wie kleine Sonnen. Sie nannte der liebe Gott Löwenzahn. Andere bekamen blaue Glöckchen. Sie wurden Glockenblumen genannt.

Am Wegrand saß einsam ein kleines Blümlein. Es bekam ein weißes Strahlenkränzlein und jeder Strahl wieder ein rosa Tüpfelchen an der Spitze. Mitten hinein aber bekam es einen dicken, gelben Tupf.

Wisst ihr, wie es heißt? Es wurde Gänseblümchen benannt. Einer anderen Blume malte der liebe Gott die Blättchen rot, die aus einem grünen Kelch hervorschauten; das war die Nelke. So kam ein Blümlein nach dem anderen an die Reihe. Es war schon eine große Arbeit, bis alle die vielen Blümlein ihre Namen und ihr farbiges Kleidchen hatten.

Dann sagte der liebe Gott zu den vielen Blümlein: "Nun blüht und duftet! Alle Menschen und Tiere sollen sich an euch erfreuen.

Schmetterlingen und den fleißigen Bienchen sollt ihr Nahrung geben. Den kleinen Käfern aber, wenn sie Schutz suchen, sollt ihr Unterschlupf gewähren."

 

Da öffneten die Blümlein aus Dankbarkeit ihre Blütenblättchen. Und sie freuten sich, da zu sein. Bienchen kamen geflogen und holten sich unter Summen den Honig und Blütenstaub. Bunte Schmetterlinge gaukelten von einer Blüte zur anderen, und die grünen, frechen Grashüpfer sprangen vor Lust hoch darüber weg. In ihrem Übermut wetteiferten sie miteinander, wer am höchsten springen könnte.

 

Drunten am Bach, wo die bunte Wiese aufhört, saß ein wunderfeines Blümlein. Seine Blüten waren so blau wie der Himmel im Sommer, wenn die Sonne lacht. Man konnte glauben, es sei von oben herabgefallen. Lieb und bescheiden lachte es mit seinen kleinen Blütensternlein der Sonne zu. Ringsum war Friede. Nur der Bach erzählte mit seinem Plätschern von seiner weiten Reise durch Wald und Feld.

 

Da kam pfeilgeschwind ein Bachstelzchen auf einen Stein geflogen. Der lag mitten im Wasser. Es wippte lebhaft mit dem Schwänzchen. Mit seinen schwarzen munteren Augen sah es das Blümlein an und fragte: "Wie heißt du denn?"

 

"Ich – ich – heiße – ja, wie heiße ich denn?" stammelte das Blümlein erschrocken. Es hatte seinen Namen vergessen. So sehr es sich auch besann, der Name fiel und fiel ihm nicht ein. War das ein Schreck! Jetzt war das Blümlein ohne Namen! Vor Angst zitterte es. Der Kummer darüber war so groß, dass aus seinen winzigen Blütenkelchlein die Tränen rannen. "Ach, ich armes Blümlein", klagte es, "was mache ich nun? Ich weiß nicht mehr, wie ich heiße. Ich habe meinen Namen vergessen, bin namenlos!"

 

Das tat der kleinen, zierlichen Bachstelze leid. So plötzlich, wie sie gekommen war, flog sie fort. Hoch und immer höher trugen sie ihre Flügel, bis hinauf zum lieben Gott. "Ach lieber Gott", sagte sie, "da drunten an dem kleinen Bächlein blüht ein kleines, blaues Blümlein. Es weint so sehr, weil es seinen Namen vergessen hat."

 

Da erbarmte sich der liebe Gott.

 

Er stieg selber hinab zu dem Blümlein.

 

Das zitterte vor Freude, als es ihn sah.

 

"Ja", sagte gütig der liebe Gott, "du hättest deinen Namen nicht vergessen dürfen. Nun muss ich dir einen Neuen geben. Damit du ihn nicht wieder vergisst, sollst du von heute an Vergissmeinnicht heißen."

 

Seit dieser Stunde heißt das Blümlein mit den kleinen, blauen Sternchen Vergissmeinnicht und hat seinen Namen nie wieder vergessen.











Anne Seltmann 28.07.2023, 06.23 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

365 Tage Challenge – 2023 N° 204



24.07.2023 / N° 204






Wie schon einmal erwähnte, verschaffen wir uns immer einen Überblick über die Sanierungen am Haus.
Wir sind wieder auf den ehemaligen Dachboden gestiefelt (daneben gab es noch eine Wohnung) und dabei ist mir diese Steckdose aufgefallen.
Es ist ein Überbleibsel der alten Dame, die hier einmal gewohnt hat und vor nicht allzu langer Zeit (2020) verstorben ist. 
Seitdem steht die Wohnung leer. Ein komische Gefühl! 





In Farbe habe ich das Bild auch noch













Anne Seltmann 24.07.2023, 00.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL