Tag: Ich


Orange Tulpenpracht
neigt sich sanft im Morgenlicht
Frühling küsst die Welt.

Anne Seltmann 23.02.2024, 08.12 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Es war einmal ein kluger Rabe namens Leander, der in einem dichten, alten Wald lebte. Leander war bekannt für seine Schläue und sein glänzendes, schwarzes Gefieder. Er liebte es, über die Geheimnisse des Waldes nachzudenken und war stets auf der Suche nach Abenteuern.
Eines Tages hörte Leander von einem verborgenen Garten, in dem die süßesten Früchte wuchsen. Dieser Garten gehörte einem alten Mann, der ihn mit großer Sorgfalt hütete. Viele Tiere hatten versucht, die Früchte zu stehlen, aber der alte Mann war weise und kannte viele Tricks, um sie fernzuhalten.
Leander, getrieben von Neugier und der Lust auf die süßen Früchte, beschloss, sein Glück zu versuchen. Er beobachtete den Garten tagelang und bemerkte, dass der alte Mann jeden Morgen und Abend seinen Rundgang machte, um nach Eindringlingen zu sehen. Der Rabe wartete geduldig auf den richtigen Moment.
Eines Morgens, als der Himmel noch grau war und der alte Mann seinen Rundgang früher als üblich begann, sah Leander seine Chance gekommen. Er flog leise in den Garten, doch statt direkt auf die Früchte zuzusteuern, begann er, mit seiner Stimme die Geräusche anderer Tiere nachzuahmen, um den alten Mann vom wahren Eindringling abzulenken.
Der alte Mann war verwirrt durch die Vielzahl an Tierstimmen, konnte nicht mehr unterscheiden, woher die Geräusche wirklich kamen. Während er so beschäftigt war, gelang es Leander, einige der süßesten Früchte zu ergattern und zu fliehen, bevor der alte Mann die Täuschung bemerkte.
Als der alte Mann endlich den Schwindel durchschaute, konnte er nicht anders, als zu lachen. Er war beeindruckt von der Intelligenz und List des Raben. Statt zornig zu sein, hinterließ er von da an jeden Tag eine Frucht am Rand des Gartens, in der Hoffnung, den klugen Raben wiederzusehen.
Anne Seltmann 22.02.2024, 05.27 | (7/1) Kommentare (RSS) | TB | PL


Einsamkeit der See
Der Wind trägt Träume auf Wellen
Freiheit tanzt auf blauer Bahn

Anne Seltmann 21.02.2024, 00.00 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

351. Wie würdest du heißen, wenn du deinen Namen selbst hättest aussuchen dürfen?
Alexandra. Als Kind liebte ich die Musik der Sängerin *Alexandra. Und auch heute noch, ist mein Lieblingslied von ihr * Mein Freund der Baum
352. Wie eitel bist du?
Zumindest so, dass ich auf mein Äußerstes achte und gepflegt bin.
353. Folgst du eher deinem Herzen oder deinem Verstand?
Das eine oder andere Mal mehr, mal weniger.
354. Welches Risiko bist du zuletzt eingegangen?
Ich bin noch nie eines eingegangen!
355. Übernimmst du häufig die Gesprächsführung?
Nein, ich bin die, die gut zuhören kann!
356. Welchem fiktiven Charakter aus einer Fernsehserie ähnelst du?
Ich bin so der * Helen Mirren Verschnitt, allerdings mit viel kürzeren Haaren!
357. Was darf bei einem guten Fest nicht fehlen?
Verpflegung. Hungrige und durstige Gäste kommen schlecht in Stimmung.
358. Fällt es dir leicht, Komplimente anzunehmen?
Mittlerweile ja!
359. Wie gut achtest du auf deine Gesundheit?
Sehr!
360. Welchen Stellenwert nimmt Sex in deinem Leben ein?
Die Frage ist zu persönlich!
[* Namensnennung...unbeauftragt und unbezahlt!]
Anne Seltmann 15.02.2024, 08.18 | (3/2) Kommentare (RSS) | TB | PL


Möwenschrei im Wind
dein Lachen, Freiheitstaumel-
zwei Welten vereint

Anne Seltmann 14.02.2024, 00.00 | (3/1) Kommentare (RSS) | TB | PL
197/2024

Ich erinnere noch wie gestern, als ich mit Frau Waldspecht vor Urzeiten (2011 ?) in der Glücksfabrik *Koziol war. 
Ich bin ja sonst nicht für Plastik, aber dieses Teesieb musste einfach sein!
Koziol ist ein Hersteller von Designartikeln und Wohnaccessoires aus Kunststoff in Erbach.

[* Namensnennung und Verlinkung...unbeauftragt und unbezahlt!]
Anne Seltmann 13.02.2024, 05.54 | (6/3) Kommentare (RSS) | TB | PL

Mein allererster selbstgebackener Bienenstich. Ja, ihr lest richtig. Ich bin ja nicht so die Backtante, ich stand jahrelang auf Kriegsfuß mit Hefeteig und Co.
Mittlerweile sind der Hefeteig und ich so was wie Freunde geworden und ich traue mir mehr zu. Kochen aber ist eher meine Leidenschaft, da lege ich euch die leckersten Gerichte vor, selbst die, die scheinbar kompliziert wirken.
Aber nun zum Bienenstich (Der ist allerdings nicht mit Hefeteig gemacht worden). Den habe ich ganz und gar nach Anleitung gebacken, wie ihr bei * >> SUGARPRINZESS << sehen könnt.
Bei mir allerdings ist die Mandelkruste völlig Berglandschaftsmäßig (* Reinhold Messner hätte sich gefreut
)
aus dem Backofen gekommen, ließ sich nicht teilen, als dass ich ihn als Deckel
nehmen konnte. Da habe ich dann kurzerhand später einen Biskuit-Boden neu gebacken, mit Butter und Mandeln versehen, wieder in den Ofen geschoben, in Stücke vor geritzt und ihn
dann als Deckel verwendet.
So lässt er sich dann wenigsten fotografisch zeigen, ohne
dass es peinlich wird!
Der war so was von lecker und hat mich an früher erinnert, als ich noch Kind war. Ich habe dem jahrelang nachgetrauert, dass der gekaufte Bienenstich nicht mehr so wie früher schmeckt. Aber dieser!!! Hach...

Anne Seltmann 11.02.2024, 17.20 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL


Heute duftete die Nacht intensiv nach dir
und deine Liebe liegt noch in meinem Herzen
während ich neben dir liege und dich betrachte
Heute schlägt mein Herz intensiv nach dir
und deine Liebe erfüllt meine Sehnsucht
während ich sanft in den Schlaf gleite
und mir erträume, dass die Nacht duftet...
~*~
© Anne Seltmann

Anne Seltmann 06.02.2024, 06.46 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Ich liebe diese Stunde, die anders ist, kommt und geht.
Nein, nicht die Stunde, diesen Augenblick liebe ich, der so still ist.
Diesen Anfangs-Augenblick, diese Initiale der Stille, diesen ersten Stern, diesen Anfang.
Dieses Etwas in mir, das aufsteht, wie junge Mädchen aufstehen in ihrer weißen Mansarde...
Diese Nacht liebe ich. Nein, nicht diese Nacht, diesen Nachtanfang, diese eine lange Anfangszeile der Nacht,
die ich nicht lesen werde, weil sie kein Buch für Anfänger ist.
Diesen Augenblick liebe ich, der nun vorüber ist und von dem ich, da er verging, fühlte, dass er erst sein wird.
Anne Seltmann 04.02.2024, 06.13 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Ich glaube an das Alter,
lieber Freund,
Arbeiten und Altwerden,
das ist es, was das Leben
von uns erwartet.
Und dann eines Tages alt
sein und noch lange nicht
alles verstehen, nein, aber
anfangen, aber lieben, aber
ahnen, aber zusammenhängen
mit Fernem und Unsagbarem,
bis in die Sterne hinein.
~*~
Rainer Maria Rilke
Anne Seltmann 03.02.2024, 15.01 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL