Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Ich

KI und Ich N° 03








Midjourney/Prompt:

Close-up of a nautilus shell, emphasizing the fiery orange hues and spiral design, with a watercolor-like texture reminiscent of Georgia O'Keeffe's floral close-up --ar 3:4 --sref 623 --stylize 50 --v 6.0 --p nyo5bf3- @Anne S.








Anne Seltmann 12.07.2024, 09.20 | (5/5) Kommentare (RSS) | TB | PL

Black an White Juli 2024



Juli 2024 






Der Engel und seine Federn


Es war einmal ein Engel, der hatte große und wunderschöne Flügel. So weiß, wie die Federn eines Schwans und so strahlend hell, wie die Sonne. Dieser Engel machte sich auf den Weg zur Erde. Es war sein erster Flug dorthin und so war er sehr aufgeregt.

Als er nun über die Erde flog und all die schönen Dinge bestaunte, die Gott geschaffen hatte, fiel ihm ein Mensch auf, der in seine Richtung blickte. Von dieser Seltenheit angezogen- hatte er doch im Himmel gelernt, dass nur sehr wenige Menschen Engel sehen konnten- stellte er sich vor den Menschen und fragte: "Du kannst mich sehen?" "Ja, Dich kann ich sehen, auch wenn die Welt für mich immer gleich aussieht." Der Mann zeigte auf seine Augen. Er war blind. "Wie geht es dir dabei, wenn die Welt immer gleich aussieht?" " Manchmal wünsche ich mir nichts mehr, als sie mit meinen eigenen Augen sehen zu können." Da schenkte der Engel ihm eine seiner Federn und sagte: " Sie wird dich sehen lassen."

Auf seinem weiteren Weg, bemerkte er einen Menschen, der ihn zu hören schien. Von dieser Seltenheit angezogen - hatte er doch im Himmel gelernt, dass nur sehr wenige Menschen Engel hören konnten- stellte er sich vor den Menschen und fragte: "Du kannst mich hören?" "Ja, dich kann ich hören, auch wenn die Welt für mich immer still ist." Die Frau zeigte auf ihre Ohren. Sie war taub. "Wie geht es dir dabei, wenn sie immer nur still ist?" "Manchmal wünsche ich mir nichts sehnlicher, als sie mit meinen eigenen Ohren hören zu können." Da schenkte der Engel auch ihr eine seiner Federn und sagte: "Sie wird dich hören lassen."

Als er nun weiter flog, sah er einen Menschen, der seine Anwesenheit zu spüren schien. Von dieser Seltenheit angezogen- hatte er doch im Himmel gelernt, dass nur sehr wenige Menschen Engel spüren konnten- stellte er sich vor den Menschen und fragte: "Du kannst mich spüren?" "Ja, Dich kann ich spüren, auch wenn die Welt meinem Körper keine Wärme gibt." Der Mann deutete mit seinem Kopf an sich hinunter, sein Körper saß in einem Rollstuhl. Er war gelähmt von seinem Hals ab. "Wie geht es dir dabei, wenn die Welt deinem Körper keine Wärme gibt?" "Manchmal wünsche ich mir so sehr, die Sonnenstrahlen auf meinem Körper fühlen zu können und herumzutanzen bis mir meine Füße wehtun." Da schenkte der Engel auch ihm eine seiner Federn und sagte: " Sie wird dich spüren und tanzen lassen."

Der Engel flog über die ganze Welt und traf sehr viele Menschen, denen er eine seiner Federn schenkte. Menschen, die von einer Krankheit befallen waren, Menschen denen es nicht gut ging.

Eines Tages, als er dann ein kleines Mädchen traf, das blind war und alleine am Straßenrand saß, wollte er ihr eine Feder schenken. Doch er musste feststellen, dass er nur noch eine Einzige besaß und seine Flügel verschwunden waren. Traurig setzte er sich neben das Mädchen und schenkte ihr seine letzte Feder.

"Wie komme ich denn jetzt noch in den Himmel? Wie kann ich denn jetzt Gott noch nahe sein?" , dachte er traurig.

Aber als sich die Augen des Mädchens öffneten und sie die Farben der Welt sah, strahlte sie heller, als die Flügel des Engels es je getan hatten. Ihr ganzer Körper lachte, strahlte und freute sich über jede einzelne Farbe, jeder einzelne Gegenstand, den sie begutachtete. Sie tollte auf den grünen Wiesen, schaute sich jede einzelne Blume an, sodass ihr ja keine Farbe entging und genoss es sehen zu können. Und plötzlich stand sie wieder vor dem Engel und sagte leise und nachdenklich: "Wieso hast du mir deine letzte Feder geschenkt, obwohl du jetzt nicht mehr zurück in den Himmel kannst?"

Da lächelte der Engel, denn ihm war etwas klar geworden, als er die Freude des Mädchens gesehen hatte: "Weißt du," sagte er, " dein strahlendes Gesicht hat mich Gott näher gebracht, als all die Jahre im Himmel."

Und ihm war klar geworden, dass ein Engel keine Flügel besitzen und im Himmel leben musste um ein Engel zu sein.

Zwar nur selten können Menschen Engel sehen, hören oder spüren, aber öfter und was viel wichtiger ist: Können Menschen Engel sein, für die Menschen, denen sie etwas Gutes tun. Und macht nicht gerade diese Eigenschaft einen Engel aus?

Hand in Hand mit dem Mädchen ging er die Straße entlang, kein Engel mehr nach dem Aussehen, sondern ein Mensch.

Ein Mensch mit dem Herzen eines Engels.


[Verfasser unbekannt]









Anne Seltmann 09.07.2024, 05.44 | (4/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Himmelsblick 2024 / N° 03




 2024 / N° 03



Dichte, dicke Wolken hängen schwer am Himmel, als wären sie aus grauem Samt gewoben. Ihre Ränder sind verschwommen, als hätten sie sich in den Winden verfangen und würden nun langsam über den Horizont ziehen. Die Sonne kämpft sich mühsam durch die graue Decke, ihre Strahlen wirken blass und verloren. Unter diesem wolkenschweren Himmel liegt eine Stille, die nur vom leisen Rauschen des Windes und dem gelegentlichen Knistern der Blätter durchbrochen wird. Es ist, als würde die Welt den Atem anhalten, während die Wolken ihre Geschichten in den Himmel schreiben.

© Anne Seltmann









Anne Seltmann 04.07.2024, 14.27 | (5/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Projekt: Ich seh rot 207/2024




207/2024









Kürzlich als wir meine Schwägerin besuchten, haben wir als Gastgeschenk ihr diese Mandevilla (Dipladenia) mitgebracht. Der wissenschaftliche Name der Gattung  Mandevilla, ist nach Henry John Mandeville (1773–1861), einem britischen Gesandten in Argentinien, benannt der die ersten Exemplare von Mandevilla laxa nach England brachte.Die immergrüne Kletterpflanze, schmückt  im Sommer den Balkon oder Garten entweder mit roten, gelben oder weißen Blüten. Je nach Sorte wächst sie bis zu 6 Meter hoch. Dazu brauchen sie natürlich eine Kletterhilfe. Sie ist ein Sonnenkind und liebt es, in der Sonne zu stehen.









Anne Seltmann 02.07.2024, 05.52 | (6/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Dankbarkeitschallenge






Alexandras Frage zur Dankbarkeitschallenge lautet wie folgt:

Welche drei Menschen bereichern aktuell dein Leben?


Heute ist meine Antwort kurz, denn dazu bedarf es nur wenige Worte!

Grundsätzlich mein Lieblingsmensch!

 

Aber neben ihm sind es unsere drei Enkelkinder.

Schön finde ich hier den Satz den Königin Silvia einmal in einem Interview gegeben hat "Enkelkinder sind das Dessert des Lebens" Welch schöne Betrachtungsweise!

Sie sind einfach ein kostbares Geschenk, dass das Leben in vielerlei Hinsicht bereichert! Und wenn man (wie wir) sie bedingungslos liebt, was kann es noch Besseres geben?






Anne Seltmann 01.07.2024, 17.11 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Spiegelungen 2024 N° 06



N° 06 





Nachtlichter flimmern
Seine flüstert alte Lieder-
Paris träumt allein.



© Anne Seltmann



















Anne Seltmann 29.06.2024, 08.48 | (4/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Schilderwald N° 78



N° 78 





Nun, solche Schilder sind leider vonnöten, aber wenn man sich einmal anschaut, wie das Schild angebracht ist, dann platzt mir fast der Kragen.
Leider kann man das nicht gut erkennen, aber das Schild ist mit zwei dicken Nägeln angebracht! Es ist generell schlimm, in Baumrinden zu ritzen oder Nägel in Bäume zu schlagen. Das kann die Gesundheit und den Wachstum eines Baumes ernsthaft beeinträchtigen. 










Anne Seltmann 28.06.2024, 17.02 | (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Die kleine Krabbe








Im tiefen Ozean lebte der abenteuerlustige Krebs Krabbi. Eines Tages hörte er von einem geheimnisvollen Schatz in einer versteckten Höhle, der große Weisheit verleihen sollte. Neugierig machte sich Krabbi auf die Suche.

Auf seiner Reise halfen ihm verschiedene Meeresbewohner: der weise Tintenfisch Olli zeigte ihm den Weg, die Schildkröte Tia warnte vor gefährlichen Strömungen, und der Clownfisch Nemo leistete ihm Gesellschaft. Schließlich erreichte Krabbi die Höhle und fand eine alte Truhe mit einem perlbesetzten Spiegel.

Als Krabbi in den Spiegel blickte, erkannte er, dass der wahre Schatz die Abenteuer und Freundschaften waren, die er auf dem Weg erlebt hatte. Zufrieden kehrte er nach Hause zurück und erzählte seinen Freunden von seiner Reise. Von nun an wurde Krabbi als weiser Geschichtenerzähler und mutiger Abenteurer geschätzt.




© Anne Seltmann 






[ KI generiertes Bild]



Anne Seltmann 26.06.2024, 07.02 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Zwei Sätze Menschlichkeit



 

*

 

"Ein deutsches Kind, ein türkisches Kind,

ein afrikanisches Kind und ein asiatisches Kind

drücken beim Spielen die Hände in Lehm.

Nun geh` und sag`, welche Hand ist vom wem?"


~*~


(Herkunft unbekannt/Netzfund)

 


Das Bild stellt eine klare Botschaft dar. Es zeigt, dass Kinder, unabhängig von ihrer ethnischen oder kulturellen Herkunft, beim Spielen zusammenkommen und etwas so Einfaches wie Handabdrücke im Lehm hinterlassen können, wobei ihre Unterschiede ununterscheidbar werden. Unsere Vielfalt und Gleichheit in der Gesellschaft ist äußerst wichtig, denn jeder Mensch soll mit demselben Respekt und ohne Vorurteile behandelt werden.

Es ist eine visuelle Botschaft, die die Betrachter herausfordert, die Sinnlosigkeit von Diskriminierung aufgrund von Herkunft oder Ethnizität zu erkennen.





[* KI generietes Bild. Schrift kann er/es/sie noch nicht so gut umsetzen.]




Anne Seltmann 25.06.2024, 17.05 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

KI und Ich N° 02






Spaßeshalber wurden in der FB-Gruppe, in der ich bin, Karrikaturen von sich selbst erstellt.

Hierfür habe ich * Midjourney benutzt und folgenden Prompt vergeben:



adorable hyper-realistic 56-year-old chibi woman with short gray hair, glasses, wearing a white Lacoste polo shirt with "Anne" written very legibly and correctly,
jeans and blue Adidas sneakers, holding a bowl of strawberries. Gray gradient background. --v 6.0 --s 750 --p nyo5bf3







[* Namensnennung...unbezahlt und unbeauftragt!]




Anne Seltmann 21.06.2024, 16.31 | (4/2) Kommentare (RSS) | TB | PL