Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Ich

Logbuch des Kapitäns, 11.10.2024



[Bild KI generiert / Text © Anne Seltmann]




Position: Hafen von Kiel

 

Heute schreibe ich zum letzten Mal in dieses Logbuch. 40 Jahre auf See – Wellen, Wind, Sturm, Sonnenschein – alles habe ich erlebt.

Doch nun heißt es für mich, Anker werfen und das Steuer ein für alle Mal abgeben.

 

Die Mannschaft hat heute ein besonderes Frühstück vorbereitet, sogar der Schiffskoch hat seine besten Pfannkuchen gemacht.

Es fühlt sich seltsam an – die vertrauten Geräusche des Schiffes, die knarrenden Planken unter meinen Füßen. Aber dieses Mal führt die Reise nicht in ferne Gewässer, sondern zurück an Land.

 

Die See hat mich geformt, mir Geduld gelehrt und gezeigt, dass man dem Sturm entgegenblicken kann. Doch jetzt rufen andere Gewässer – ruhigere, sanftere.

 

Ich werde die Mannschaft vermissen, das Tosen des Meeres und das Gefühl, wenn das Schiff in voller Fahrt über die Wellen gleitet.

 

Mit einem letzten Blick auf den Horizont, wo der Himmel das Meer küsst, verabschiede ich mich von meinem treuen Begleiter, der mich nie im Stich gelassen hat.

 

Logbucheintrag geschlossen. Der Kapitän tritt ab.




 




Anne Seltmann 11.10.2024, 06.45 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Floral Friday Fotos N° 277



N° 277


*






Eine einzelne Tulpe

steht vor der kalten Wand-

Schönheit trifft auf die Stille.


~*~


© Anne Seltmann











* Dekoration im Blumenladen












11.10.2024, 05.00 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Maritimer Mittwoch N° 203



N° 203 




Gestern habe ich ein paar Wichtel mit KI kreiert und dabei ist dieser herausgekommen.
Eigentlich sollte er AUF dem Leuchtturm sitzen, aber oftmals macht KI was es will.











Anne Seltmann 09.10.2024, 06.11 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Eine Seefahrt die ist lustig...


[Bild KI generiert / Text © Anne Seltmann]







**Logbuch des Kapitäns, 08.10.2024**



**09:00 Uhr:**
Tag begann wie jeder andere. Die See ruhig, der Himmel klar. Doch etwas in der Luft war anders. Kann es sein, dass ich schon früh einen merkwürdigen Lärm aus dem Mannschaftsquartier gehört habe?

**11:30 Uhr:**
Die Männer sind ungewöhnlich leise heute. Eigentlich immer lautstark bei der Arbeit, aber ich spüre eine träge, fast schlafmützige Atmosphäre an Deck. Erste Anzeichen eines Problems?

**13:00 Uhr:**
Beim Mittagessen wurde mir klar, was los ist. Die Mannschaft – alle, **alle** – haben sich heute Morgen wohl an den Vorräten des Rums bedient. Wie sie es geschafft haben, weiß ich nicht, aber ihre leichten Schritte, das Lachen und das Zickzack-Laufen verraten es.

**15:00 Uhr:**
Steuermann Wicker hat das Ruder aus der Hand gegeben... Im wahrsten Sinne des Wortes. Es landete mit einem Klatschen auf dem Deck, während er laut lachend hinter einem Rumfass herlief, das hin und her rollte.

**16:30 Uhr:**
Versuche, Ordnung wiederherzustellen, sind gescheitert. Matrose Lang hat beim Versuch, die Segel zu hissen, das Tau mit einem "Seetangschwert" verwechselt und tanzte stattdessen auf der Reling.

**18:00 Uhr:**
Die Sonne beginnt unterzugehen, und ich bin der einzige Nüchterne hier an Bord. Ein Segen oder ein Fluch? Bin mir nicht sicher. Kapitän zu sein hat heute seinen Glanz verloren. Überall liegen leere Rumfässer. Die Männer, die noch auf den Beinen sind, singen Lieder, die nicht existieren. Einer stützt sich auf den Mast und erklärt ernsthaft, der Mond sei verschworen mit dem Meer, uns zu verschlingen.

**20:00 Uhr:**
Chaos komplett. Der Koch hat den Brotlaib für einen Seefisch gehalten und ins Wasser geworfen, während er erklärte, er "füttere die Delphine". Eine Galeonsfigur, die zu uns "zurückgesprochen" habe, wurde jetzt zum Hauptthema jeder Diskussion.

**23:00 Uhr:**
Bin mir sicher, dass morgen der Kater eine gnadenlose Welle an Deck fegen wird, stärker als jeder Sturm. Für heute bleibt mir nur die Hoffnung, dass kein feindliches Schiff uns entdeckt – es wäre kaum nötig, uns zu bekämpfen. Wir würden wahrscheinlich ein Bündnis eingehen und sie zum Fest einladen.


**Ende des Logbucheintrags.**

Möge der Himmel uns morgen wieder auf den rechten Kurs bringen. 









Anne Seltmann 08.10.2024, 15.56 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Projekt: Ich seh rot 214/2024






 

Obige Straßenbahn steht in Laboe-Schönberg und ist eine schöne Erinnerung vieler Menschen, und es gibt dort auch regelmäßig Nostalgiefahrten mit historischen Zügen, die an diese Zeit erinnern. Die Bahnstrecke selbst ist heute teilweise, als Museumsbahn reaktiviert worden, die von der Kieler Museumsbahn betreut wird. So lebt die Erinnerung an diese historische Verbindung weiter und bietet Einblicke in eine frühere Ära des Nahverkehrs.

Die Straßenbahnen in Kiel verkehrten von 1881 bis 1985. Die erste Straßenbahn wurde noch von Pferden gezogen, aber ab 1896 wurde die Elektrifizierung eingeführt. Im Laufe der Jahre war das Straßenbahnnetz ein wichtiger Teil des öffentlichen Nahverkehrs in Kiel, doch in den 1970er Jahren begann der Rückbau. Der letzte Straßenbahnwagen fuhr schließlich am 4. Mai 1985.

Trotz vieler Proteste der Kieler Bürger endete die Ära der Straßenbahn in Kiel. Allerdings blieb bei vielen Kielern die Erinnerung an die Straßenbahn erhalten, und in den Folgejahren wurde immer wieder über eine mögliche Rückkehr diskutiert, was nun schließlich in den aktuellen Plänen für die Stadtbahn mündet.

Und man glaubt es nicht: Die Stadt Kiel hat schon länger an der Planung gearbeitet, um ein modernes Verkehrssystem zu schaffen, das Fuß-Rad- und Autoverkehr mit der neuen Stadtbahn harmonisiert. In den kommenden Jahren sollen die genauen Streckenführungen und deren Integration in das städtische Verkehrsnetz entwickelt werden.

Ende 2024 wird erwartet, dass eine bevorzugte Trassenvariante vorliegt, über die dann die Ratsversammlung entscheidet.









08.10.2024, 06.18 | (3/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Miau-velous Moments N° 08



N° 08 






Die Welt hält den Atem an,
während du einen Schritt setzt.
Der Herbst ist still,
der Wind streift kaum das Gras.

Deine Augen sehen mehr
als das, was vor dir liegt.
Du spürst die Erde unter dir,
hörst das Flüstern der Blätter,
doch du bist ganz bei dir.

Ein Moment dehnt sich aus,
in deinen klaren Augen,
festgehalten zwischen Himmel
und Erde.


~*

© Anne Seltmann













Anne Seltmann 06.10.2024, 07.33 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

1000 Fragen an dich selbst 461-470




 

1.      Zu wem gehst du mit deinen Problemen?

Zu meinem Lieblingsmenschen!

2.      Für wen bist du eine Inspirationsquelle?

Das müsst ihr doch mich nicht fragen.

3.      Wann hast du zuletzt einen Sonnenaufgang beobachtet?

Letztes Jahr. Er war um ca. 4:45 Ich bin dafür extra früher aufgestanden.Wobei das für mich nicht mal früh ist, da ich immer um 5:00 Uhr aufstehe.

4.      Wie hoch war das höchste Gebäude, das du je besucht hast?

Das war der Eiffelturm. Er ist 330 Meter hoch, einschließlich der Antenne, die auf der Spitze installiert ist. 

5.      Können andere auf dich bauen?

Unbedingt!

6.      Was ist das Verrückteste, dass du jemals getan hast?

Das erinnere ich nicht mehr.

7.      Kaufst du häufig etwas Neues zum Anziehen?

Nein! Ich trage zum Teil Kleidung, die schon ca. 30 Jahre alt sind und immer noch gut aussehen!

8.      Würdest du einen Teil deiner Intelligenz gegen ein sensationelles Aussehen eintauschen?

Niemals!

9.      Weißt du, ob du jemals einen heimlichen Verehrer hattest?

Nein, das weiß ich nicht. Das interessiert mich auch nicht.

10.Welches Schmuckstück trägst du am liebsten?

Meinen Ehering und einen silbernen Ring aus kleinen * Gänseblümchen.




[* Verlinkung...unbeauftragt und unbezahlt!]






Anne Seltmann 03.10.2024, 08.59 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Black an White Oktober 2024



Oktober 2024 



[Archivbild]





Ein stiller Moment,

die Bank glänzt im Regenschleier-

niemand hört sie seufzen.


~*~

© Anne Seltmann









Anne Seltmann 02.10.2024, 16.36 | (4/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Drei kleine Gespensterchen




[Text © Anne Seltmann / Bild KI generiert]




Es waren einmal drei kleine Gespenster, die für ihr Leben gern Verstecken spielten. Eines sonnigen Herbstnachmittags flatterten sie leise über ein wunderschönes Blumenfeld, das sich weit hinter dem verfallenen Schloss erstreckte, in dem sie normalerweise hausten. Die Felder waren voller bunter Blumen – leuchtende Sonnenblumen, wilde Mohnblumen und sanft schaukelnde Margeriten. Perfekt, um sich zu verstecken!

"Ich zähle bis zehn!", rief Momo, das kleinste Gespenst, und drehte sich um. "Eins… zwei… drei…"

Die anderen beiden, Lulu und Pipo, huschten lachend über das Blumenfeld und suchten hektisch nach Verstecken.

Lulu, das neugierigste Gespenst von allen, schwebte inmitten eines großen Strauchs aus Sonnenblumen. "Hier wird mich niemand finden!", flüsterte sie zufrieden, als die Blütenblätter um sie herum sanft raschelten. Sie tarnte sich perfekt im Gelb der Blütenblätter, sodass sie aussah wie ein Teil der Pflanze.

Pipo, das freche Gespenst, schlüpfte in ein Beet voller Mohnblumen, deren kräftiges Rot ihn fast unsichtbar machte. "„Ha, Momo wird mich nie entdecken!", dachte er, während er still zwischen den zarten Blütenblättern schwebte.

Momo war bei zehn angelangt und öffnete seine Augen. "Ich komme!"“, rief er und begann über das Feld zu schweben. Seine weißen, flatternden Arme durchstreiften die Blumen, doch alles war still. Keine Spur von Lulu oder Pipo.

Er schwebte an den Sonnenblumen vorbei, nichts ahnend, dass Lulu sich direkt neben ihm versteckte. Doch plötzlich – **Hatschi!** – ließ ein leises Niesen die Sonnenblumen zittern.

"Ha! Gefunden!", rief Momo triumphierend, als er Lulu entdeckte, die sich schniefend ihre Nase rieb. "Diese Sonnenblumen sind einfach zu staubig!", lachte sie, während sie hervorkam.

Nun blieb noch Pipo übrig. Momo und Lulu machten sich gemeinsam auf die Suche. Sie schwebten durch die Margeriten, spähten unter den Blättern der Blumen und flogen um die großen, blühenden Büsche. Doch Pipo war nirgends zu sehen.

"Wo kann er nur sein?", fragte Lulu stirnrunzelnd. Doch plötzlich hörten sie ein leises Kichern. Die beiden folgten dem Geräusch und näherten sich dem Beet voller Mohnblumen.

"Pipo! Gefunden!", riefen sie im Chor, als sie ihn entdeckten, wie er sich vor Lachen kringelte. "Ihr habt echt lange gebraucht!", kicherte Pipo.

Die drei kleinen Gespenster lachten gemeinsam und schwebten über das Feld. Sie liebten es, Verstecken zu spielen, und im Blumenfeld gab es immer wieder neue Verstecke zu entdecken. Als die Sonne langsam unterging und der Himmel in warmen Farben erstrahlte, beschlossen sie, für heute genug gespielt zu haben. Sie huschten zurück in ihr altes Schloss, zufrieden und voller Vorfreude auf das nächste Spiel. 











Anne Seltmann 02.10.2024, 09.21 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Piglet wollte wissen ...





[KI generiert]



... was ein Weblog ist

 

Eines sonnigen Tages auf dem Bauernhof beschloss das kleine Schweinchen Piglet, das große Schweinchen Oink um Rat zu fragen. Piglet hatte nämlich etwas sehr Interessantes gehört und war neugierig geworden.

Piglet: "Oink, Oink! Kannst du mir sagen, was ein Web-Blog ist?"

Oink, der gerade gemütlich in der Sonne lag, öffnete ein Auge und schmunzelte. "Ein Web-Blog, sagst du? Nun, das ist eine Art Tagebuch im Internet."

Piglet: "Ein Tagebuch? Im Internet? Aber warum sollte jemand sein Tagebuch ins Internet stellen?""

Oink lachte. "Nun, Piglet, ein Web-Blog ist nicht wie ein geheimes Tagebuch. Es ist eher wie ein öffentliches Notizbuch, in dem Menschen ihre Gedanken, Geschichten und Erlebnisse teilen."

Piglet kratzte sich am Kopf. "Also kann jeder es lesen?"

Oink nickte. "Genau! Und nicht nur lesen, sie können auch Kommentare hinterlassen und mit dem Blogger in Kontakt treten."

Piglet war beeindruckt. "Das klingt ja spannend! Kann ich auch einen Web-Blog haben?"

Oink lächelte. "Natürlich, Piglet! Du könntest über all deine Abenteuer auf dem Bauernhof schreiben. Vielleicht wirst du der berühmteste Blogger unter den Schweinchen!

Piglet hüpfte vor Freude. "Das werde ich tun! Danke, Oink!"

Und so begann Piglet, seine Abenteuer im Web-Blog zu teilen, und wurde bald darauf das bekannteste Schweinchen im ganzen Internet.



© Anne Seltmann

 


Anne Seltmann 01.10.2024, 14.08 | (3/1) Kommentare (RSS) | TB | PL