Tag: China

Chinakohl trifft Curry
Zutaten
Basis
1 EL Erdnussöl
400 ml Kokosmilch (ungesüßt, aus der Dose)
3 EL helle Sesamsaat
Gemüse
1 kleiner Chinakohl
2 Möhren
2 rote Spitzpaprika
½ Kopf Brokkoli
100 g junger Blattspinat
Gewürze
4 Knoblauchzehen
1 TL Currypulver
2 TLgelbe Currypaste
Salz
Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Zubereitung
Zuerst die äußeren Blätter des Chinakohls entfernen. Den Kohl längs halbieren, gründlich unter kaltem Wasser waschen und gut abtropfen lassen. Anschließend erst längs, dann quer in etwa 4 cm große Stücke schneiden.
Die Möhren schälen, waschen und in feine Streifen schneiden. Die Spitzpaprika halbieren, entkernen, waschen und ebenfalls in Streifen schneiden. Den Brokkoli waschen und in kleine Röschen teilen. Den Spinat gründlich waschen und verlesen.
Den Knoblauch schälen und fein hacken.
Das Erdnussöl in einer großen, hohen Pfanne erhitzen. Zunächst Möhren und Brokkoli darin etwa 2–3 Minuten anbraten. Danach die Paprikastreifen hinzufügen und weitere 2–3 Minuten mitbraten. Zum Schluss den Knoblauch kurz mitdünsten.
Das Gemüse mit Currypulver, Salz und Pfeffer würzen. Anschließend die Kokosmilch und die rote Currypaste unterrühren.
Das Chinakohl-Curry nun etwa 10 Minuten sanft köcheln lassen. Kurz vor Ende den Spinat unterheben und zusammenfallen lassen.
In einer separaten Pfanne die Sesamsaat ohne Fett goldbraun rösten und anschließend über das fertige Curry streuen.
Dazu passen Reis oder frisches Baguette.
Anne Seltmann 14.02.2026, 14.29 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Die Geschichte der Chrysantheme beginnt im alten China, vor über zweitausend Jahren. Dort galt sie nicht nur als Blume, sondern als Symbol für ein ganzes Lebensgefühl. Eine Legende erzählt von einem Kaiser, der von der Blume hörte, deren Saft Unsterblichkeit schenken sollte. Er sandte junge Männer und Frauen über das Meer, um sie zu finden. Sie kamen nie zurück – man sagt, sie seien auf einer Insel gestrandet und hätten dort das Land gegründet, das später Japan wurde.
In Japan wurde die Chrysantheme zur kaiserlichen Blume. Ihr Blütenmuster ziert noch heute das Wappen und den Thron, die "Chrysanthemenkrone". Sie steht für Reinheit, Beständigkeit und das stille Glück eines langen Lebens. Jedes Jahr im Herbst wird das "Kiku Matsuri" gefeiert, ein Fest zu Ehren dieser Blume, bei dem unzählige Chrysanthemen in kunstvollen Formen gezeigt werden – wie Tempel, Tiere oder Wellen.
In Europa kam sie erst im 17. Jahrhundert an, über Handelsrouten aus Asien. Zuerst galt sie als exotische Kostbarkeit, dann als Friedhofsblume. Ihr Anblick wurde hier zu einem Symbol des Gedenkens, des stillen Abschieds. So trägt sie zwei Bedeutungen in sich: im Osten das Leben, im Westen den Tod.
Eine Blume also, die über Jahrhunderte reist, Bedeutungen verändert und dennoch bleibt, was sie ist – schön in der Kälte des Herbstes, wenn alles andere schon vergeht.
Anne Seltmann 31.10.2025, 05.16 | (0/0) Kommentare | TB | PL


Wenn Licht in der Seele ist,
ist Schönheit im Menschen.
Wenn Schönheit im Menschen ist,
ist Harmonie im Haus.
Wenn Harmonie im Haus ist,
ist Ordnung in der Nation.
Wenn Ordnung in der Nation ist,
ist Frieden in der Welt.
~*~
Aus China

Anne Seltmann 23.12.2023, 15.25 | (0/0) Kommentare | TB | PL