Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Puppe

MosaicMonday N° 83






Beim Sichten meiner Bilder, bin ich auf einige meiner Nähprojekte gestoßen.

Ich habe diverse Sachen für meine Kindergartenkinder genäht und natürlich auch für mich.

Von links nach rechts…

Links oben ist ein Nähprojekt gewesen, dass ich bei *vonlangehand gesehen hatte. Da habe ich mir die Nähanleitung für die kleinen Schiffchen gekauft.

Dann kommen als nächsten Turnbeutel, die ich für meine Kindergartenkinder genäht hatte, als Abschiedsgeschenke, für den Übertritt in die Grundschule. Die habe ich frei nach Schnauze genäht. Ich habe diesen Stoff gewählt, damit sie ihn selbst ausmalen können.

Daneben unschwer zu erkennen bin ich. Zumindest erkennen mich alle, die mich schon einmal gesehen haben. In der Anfangszeit habe ich wie verrückt Masken genäht. Für uns, für die Familie, für Freunde – bestimmt rund zweihundert Stück sind dabei entstanden.

Die Lenker-Tasche fürs Fahrrad daneben war ein Geschenk für das Nachbarsmädchen, entdeckt bei * Lybstes

Unten links seht ihr ein Puppenkleidchen, das ich ohne Vorlage genäht habe. Ein Hängerchen beziehungsweise Schürzenkleid, das ich bei * Stoff -Schmiede entdeckt und mir den Zuschnitt selbst zurecht gefriemelt habe.

Dann kommt Öwe, * die Möwe, die ich für die Sprachförderung in meinem Kindergarten genäht hatte. Öwe ist übrigens herrlich frech.

Und ganz zum Schluss durfte eine Puppenwindel natürlich nicht fehlen – ebenfalls frei genäht und ohne Plan, einfach aus der Idee heraus.



[*Namensnennung und Verlinkung...unbeauftragt und unbezahl !]






Anne Seltmann 01.12.2025, 15.16 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Leben mit Büchern 2025 N° 04






Letztens war ich mit dem Enkelmädchen im Puppentheaterstück von * Heinz Lauenburger.  "Das NEINhorn".

 Die Geschichte ist ein Kinderbuch von * Marc-Uwe Kling (Text) und *Astrid Henn (Illustration). Es erschien erstmals 2019 im Carlsen Verlag.

Marc-Uwe Kling ist auch bekannt durch seine satirischen * Känguru-Chroniken. In Das NEINhorn erzählt er auf humorvolle und wortspielerische Weise die Geschichte eines kleinen Einhorns, das immer "Nein"sagt – und dabei wunderbar eigensinnig ist. Das Buch ist sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen sehr beliebt.










Wie immer bin ich von Handpuppen und Marionetten begeistert. Und Heinz Lauenburger ist dafür bekannt, denn er leitet ein ganz besonderes Erbe – das älteste Reisetheater Deutschlands. Gegründet wurde es 1829 in Schlesien. Heute ist es noch immer unterwegs, geführt in sechster oder vielleicht schon siebter Generation – eine Familientradition, die nicht vergeht, sondern lebendig bleibt.


Mit seiner Zeltbühne und den alten Koffern voll Geschichten zieht das Puppentheater durch den Norden: Kiel, Hamburg-Harburg, Hannover und viele kleine Orte dazwischen. Überall, wo es Halt macht, öffnet sich eine kleine Welt voller Magie – für Kinder und Erwachsene gleichermaßen.

Im Mittelpunkt stehen klassische Kindertheaterstücke – Kasper, die Prinzessin, der Räuber Hotzenplotz. Alles handgeschnitzt, mit Liebe genäht, voller Witz und Herz. Keine Show, sondern ein echtes Spiel – lebendig, zum Greifen nah, mitten ins Kinderlachen hinein.

Heinz ist nicht allein. Er führt das Theater gemeinsam mit seinem Sohn oder Enkel weiter – wie es in der Familie Brauch ist. Ein Generationenband aus Holz, Stoff und Stimme.

Über 100 Figuren gehören zum Ensemble. Einige sind über hundert Jahre alt, andere frisch von der Werkbank. Kostüme, die glitzern und rascheln, Marionetten, die Geschichten erzählen, als wären sie selbst auf Wanderschaft gewesen.

Das Theater reist. Es bleibt nie lang. Aber wo es auftaucht, bleibt es im Herzen. Ein flüchtiger Zauber mit Zelt und Wagen – ein Stück Kultur, das nicht stillsteht, sondern weiterzieht – von Dorf zu Dorf, von Kind zu Kind.




Anne Seltmann 10.07.2025, 09.19 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Die Puppeninsel





Kürzlich habe ich eine ziemlich schaurige Geschichte über eine Puppeninsel gelesen, die mich veranlasst hat, ein passendes Bild zu generieren. Auch das Bild ist ziemlich schaurig, aber doch noch recht harmlos im Gegensatz zu den tatsächlichen Puppen auf der Insel!

Die Isla de las Muñecas  (Insel der Puppen) ist eine kleine Insel im Kanalsystem von Xochimilco, einem Stadtteil südlich von Mexiko-Stadt. Diese Insel ist für ihre unheimliche Sammlung von Puppen bekannt, die in den Bäumen und an verschiedenen Orten auf der Insel hängen. Die Geschichte hinter dieser kuriosen Attraktion ist sowohl düster als auch faszinierend.

Die Legende besagt, dass ein Mann namens Don Julián Santana Barrera, der der einzige Bewohner der Insel war, in den 1950er Jahren ein totes kleines Mädchen in einem der Kanäle gefunden hat. Kurz nach diesem Vorfall entdeckte er eine Puppe, die im Wasser trieb, und er nahm an, dass sie dem Mädchen gehörte. Um ihren Geist zu besänftigen, hängte er die Puppe an einen Baum auf.

 

In den darauffolgenden Jahren begann Don Julián, immer mehr Puppen zu sammeln und auf der Insel zu platzieren. Er glaubte, dass der Geist des Mädchens die Insel heimsuchte und dass die Puppen als Schutz fungieren könnten. Es heißt, er habe die Puppen auch aufgehängt, um böse Geister fernzuhalten. Viele der Puppen sind verstümmelt, ohne Augen oder Gliedmaßen, was der Insel ein noch unheimlicheres Aussehen verleiht.

 

Mysterium und Tragödie:

Einige Zeit später, im Jahr 2001, starb Don Julián unter mysteriösen Umständen – angeblich an der gleichen Stelle, an der er die Leiche des Mädchens gefunden hatte. Sein Tod verstärkte den mystischen Ruf der Insel. Heute gilt die Isla de las Muñecas als eine der gruseligsten und ungewöhnlichsten Attraktionen in Mexiko.





[KI generiertes Bild]




Anne Seltmann 14.09.2024, 15.47 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Die Lieblingspuppe






Mit 40 Jahren schlenderte Franz Kafka (1883-1924), der nie geheiratet und keine Kinder hatte, durch den Berliner Steglitz-Park, als er ein junges Mädchen traf, das sich die Augen ausweinte, weil es seine Lieblingspuppe verloren hatte. Sie und Kafka suchten erfolglos nach der Puppe. Kafka sagte ihr, sie solle ihn am nächsten Tag dort treffen und sie würden wieder suchen.

Am nächsten Tag, als sie die Puppe immer noch nicht gefunden hatten, gab Kafka dem Mädchen einen von der Puppe "geschriebenen" Brief, in dem stand: "Bitte nicht weinen. Ich bin auf eine Reise gegangen, um die Welt zu sehen. Ich werde dir von meinen Abenteuern schreiben."

So begann eine Geschichte, die bis zum Ende von Kafkas Leben weiterging.

Als sie sich trafen, las Kafka seine sorgfältig verfassten Briefe mit Abenteuern und Gesprächen über die geliebte Puppe vor, die das Mädchen bezaubernd fand. Schließlich las Kafka ihr einen Brief mit der Geschichte vor, die die Puppe nach Berlin zurückbrachte, und er schenkte ihr dann eine Puppe, die er gekauft hatte.

"Die sieht meiner Puppe überhaupt nicht ähnlich", sagte sie. Kafka übergab ihr einen weiteren Brief, in dem er erklärte: "Meine Reisen, sie haben mich verändert." Das Mädchen umarmte die neue Puppe und nahm sie mit nach Hause. Ein Jahr später starb Kafka.

Viele Jahre später fand das nun erwachsene Mädchen einen Brief in einer unbemerkten Spalte der Puppe. In dem winzigen, von Kafka unterschriebenen Brief stand: "Alles, was du liebst, geht wahrscheinlich verloren, aber am Ende wird die Liebe auf eine andere Art zurückkehren."



Quelle: Netzfund


Anne Seltmann 07.03.2024, 16.41 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Raben-Puppen-Eltern?




Puppen geraten leider immer mehr in den Hintergrund, dabei sind sie doch eines der wirklich klassischen Spielzeuge. Schön aber, wenn ich in meinem Kindergarten vermehrtes Puppenspiel beobachten kann, weil z.B. ein Geschwisterkind unterwegs ist. Da wird die Puppe unter den Pullover gesteckt…manches Mal wurde ich als Hebamme verpflichtet und half den werdenden Mamis ihr Kind…ähm…ihre Puppe auf die Welt zu bringen. Klar, dass in diesem Fall die Puppe nackt sein muss. Wir kommen ja schließlich auch nackig auf die Welt. Allerdings liegen wir dann nicht später irgendwo so ganz ohne in den Ecken…manchmal tagelang. Und wenn die Puppen wieder vollste Aufmerksamkeit erfahren, sind sie immer noch nackt. Wenn man sich als Erzieher/in einbringt und den Kindern zeigt, wie so eine Puppe angezogen wird (viele Kinder können das bei uns schon sehr gut alleine) dann garantiere ich euch, in weniger als 5 Min. sind sie wieder nackt.

Ich finde es schade, wenn die Puppen nackig irgendwo in den Ecken liegen und ich dachte bei mir, dass neue Kleidung ein wenig reizen könnte. Daher habe ich in letzter Zeit Kleidchen, Windeln/Höschen und einen Schlafsack genäht.

Nachdem ich den Kindern die Sachen gezeigt (sie haben sich wahnsinnig gefreut) und dann mit ihnen gemeinsam die Puppen angezogen hatte, dauerte es gar nicht lange und die Puppen waren wieder… nackig. Das ist ein Phänomen, eines das wohl kaum einer versteht.Oder?



Anne Seltmann 17.03.2018, 09.05 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Projekt: Ich seh rot 43/2017


43/2017





Dumm gelaufen für den Dummy



Das Projekt "Ich sehe rot"  bekam ich von Jutta anvertraut.

Von euch sind Bilder oder Geschichten gefragt, die mit der Farbe rot zu tun haben!

Wo auch immer ihr etwas findet, was auch immer ihr für sehenswert erachtet, zeigt es mir! 

Verlinkt werden kann jeden 2. Dienstag unter meinem jeweiligen Beitrag. 

Eure Posts müssen nicht zeitgleich sein,  aber sie sollten einen Link auf meine Seite enthalten.



Achtung:


Termin für das Jahr 2018:

16. Januar ...

sofern ihr mögt!

Letzter Termin in 2017

19.12.2017







Ich seh rot...


Anne Seltmann 05.12.2017, 06.00 | (13/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Zitate im Bild N° #101




 N° #101




Novas...


Anne Seltmann 05.10.2016, 06.46 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Eine Insel mit zwei Bergen...







…und schon liefere ich einen Ohrwurm, denn dieses Lied ist bekannt durch die Augsburger Puppenkiste. Die Geschichte dazu ist aus Michaels Endes Kinderbuch-Klassiker "Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer und Jim Knopf und die Wilde 13". Beide Bücher gehören zu den erfolgreichsten und beliebtesten Kinderbüchern im deutschsprachigen Raum. Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer erschien am 9. August 1960!

Schwer hatte es Michael Ende anfangs,  denn ein Dutzend Verlage lehnten sein 500-Seiten-Manuskript ab. Lotte Weitbrecht ist es letztendlich zu verdanken, da sie das Potenzial erkannte, dass Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer im Thienemann Verlag erscheinen konnte. Michael Ende erhielt dafür den Deutschen Jugendbuchpreis.

Unglaublich, aber wahr! Jim Knopf wird morgen am 9. August schon 55 Jahre alt und er ist längst in die Fußstapfen von Lukas dem Lokomotivführer getreten. Ob es die Emma noch gibt? Und ob er sie weiterhin so liebevoll pflegt wie damals Lukas der Lokomotivführer, oder wie so viele Dampflok-Liebhaber weltweit?  Ich bin mir da ganz sicher!!!   ;-)

Alles Gute lieber Jim Knopf! Hier in Kiel würde man sagen "Allzeit gute Fahrt und immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel". Aber das würde ja nicht passen, deshalb wünsche ich dir natürlich auch weiterhin allzeit gute Fahrt und immer genügend  Kohle für den Dampf-Kessel!




Anne Seltmann 08.08.2015, 11.22 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL