Tag: Calla

Die Calla, die botanisch eigentlich Zantedeschia heißt, stammt ursprünglich aus dem südlichen Afrika, wo sie in feuchten Gebieten wächst. Ihre elegante Form ist kein Zufall: Eigentlich ist das, was wir als Blüte wahrnehmen, nur ein hochgewachsenes Hochblatt, das den eigentlichen Blütenkolben umschließt. Dieses reduzierte, fast skulpturale Erscheinungsbild hat sie zu einer der beliebtesten Blumen für besondere Anlässe gemacht – von Trauerfeiern bis zu Hochzeiten, ein Spannungsfeld, das kaum eine andere Blume so selbstverständlich trägt.
In der Symbolik steht die Calla oft für Reinheit, Eleganz, Wiedergeburt und Übergang. Vielleicht, weil ihre Form so ruhig wirkt, fast wie ein Zwischenraum: etwas, das beginnt oder endet, aber beides mit derselben Gelassenheit.
Außerdem ist die Calla nicht nur schön, sondern auch robust. Sie wächst im Garten, in Vasen und sogar in Töpfen erstaunlich zuverlässig. Wichtig ist nur, dass sie genügend Feuchtigkeit bekommt – ein Echo ihrer Herkunft aus sumpfigen Regionen.
Und noch ein kleiner Fun-Fact: Trotz ihres eleganten Rufes ist sie giftig. Alle Pflanzenteile enthalten Stoffe, die Haut und Schleimhäute reizen können. Schönheit mit klarer Grenze also – sie zeigt deutlich, wie nah Anmut und Vorsicht manchmal beieinander liegen.
Anne Seltmann 21.11.2025, 05.54 | (0/0) Kommentare | TB | PL



Die Calla, botanisch als Zantedeschia bekannt, hat ihren Namen von dem italienischen Botaniker Giovanni Zantedeschi, zu dessen Ehren sie im 19. Jahrhundert benannt wurde. Der Name Calla selbst stammt jedoch vom griechischen Wort "kallos" was "Schönheit" bedeutet, und bezieht sich auf die elegante und formvollendete Gestalt der Blume.
Trotz der Namensähnlichkeit gehört die Calla nicht zur Gattung der Lilien (auch wenn sie manchmal "Calla-Lilie" genannt wird) und wird oft mit der echten Calla verwechselt, die zur Gattung Calla gehört und nur eine Art umfasst, die in kühleren, sumpfigen Regionen wächst.
Anne Seltmann 15.11.2024, 05.11 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Für Rolnands Fotoprojekt habe ich heute 3+2= 5 gewürfelt. Das ergibt in meinem Fall das Wort Calla. In diesem Fall ist es eine Sumpf-Calla, auch Drachenwurz genannt, die ich in unserem Botanischen Garten zu Kiel fotografiert hatte.
Durch
den Rückgang der Feuchtgebiete ist die Pflanze in Teilen von Deutschland heute sogar
gefährdet, im Alpenraum regional vom Aussterben bedroht. Nach dem deutschen
Bundesnaturschutzgesetz ist diese Art besonders geschützt.
Anne Seltmann 01.07.2024, 00.00 | (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL


Erhaben in unschuldigem Kleid
steht die Calla im Zeichen der Ewigkeit
ein Hauch von Eleganz, so zart und fein
ihr Anblick so vollkommen und rein
~*~
© Anne Seltmann

Anne Seltmann 02.02.2024, 08.07 | (2/1) Kommentare (RSS) | TB | PL
176/2023
Anthurie, auch Flamingoblumen genannt, stammt aus den tropischen Regenwäldern in Mittel- und Südamerika. "Anthurie" setzt sich aus den griechischen Worten "anthos" und "oura" zusammen. In dieser Kombination bedeuten diese Worte so viel wie "Blütenschweif."
Anne Seltmann 28.03.2023, 06.57 | (9/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Obiges Bild zeigt eine Calla, die ursprünglich aus den Sümpfen Südafrikas stammt.
Entdeckt hat sie Giovanni Zantedeschi. Ihren botanischen Namen Zantedeschia verdankt sie ihrem Entdecker.
Die griechische Göttin Kalliope, Tochter des Zeus, gab ihr allerdings den Namen Calla.
[unbezahlte Eigenwerbung]
Anne Seltmann 08.05.2021, 11.22 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL