Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Biene

Die Geschichte von Mila, der winzigen Wolkenbiene


[Bild KI generiert / Text © Anne Seltmann]


Es war einmal eine sehr kleine Biene mit besonders flauschigen Flügeln. Sie hieß Mila und lebte in einem Garten, der so bunt war, dass selbst der Regen manchmal stehen blieb, um ihn zu bewundern.

Mila war kleiner als alle anderen Bienen. Wenn der Wind kam, musste sie sich an Gänseblümchen festhalten, damit er sie nicht wie ein Staubkorn davontrug. Doch was ihr an Größe fehlte, machte sie mit Neugier wieder wett. Sie wollte jede Blüte kennenlernen, jeden Duft probieren und jedes Geheimnis des Gartens entdecken.

Eines Morgens fand sie eine weiße Blume, so zart und leuchtend, dass sie aussah wie ein kleines Stück Himmel. "Hier bleibe ich", summte Mila glücklich. Die Blume wurde ihr Lieblingsplatz. Von dort aus beobachtete sie die Welt: die Ameisen bei ihrer Arbeit, die Schmetterlinge beim Tanzen und die Sonne, die langsam über die Blätter kletterte.

Die anderen Bienen lachten manchmal über sie. "Du bist viel zu klein, um wichtig zu sein", sagten sie. Aber Mila wusste es besser. Denn immer, wenn sie von Blüte zu Blüte flog, hinterließ sie ein wenig goldenen Staub – und half damit, dass neue Blumen wachsen konnten.

Eines Tages kam ein großer Sturm über den Garten. Viele Blumen knickten um, und selbst die starken Bienen fanden kaum Halt. Doch Mila flog unermüdlich von Pflanze zu Pflanze und half, wo sie konnte. Am Ende des Tages sagte die älteste Biene des Stocks: "Manchmal sind es die Kleinsten, die das größte Herz haben."

Seitdem wusste jeder im Garten: Diese winzige, flauschige Biene war etwas ganz Besonderes.

Und Mila?
Die summte zufrieden auf ihrer weißen Lieblingsblume und dachte:
"Groß sein kann jeder. Aber klein und mutig – das ist ein echtes Abenteuer!



© Anne Seltmann 





Anne Seltmann 16.01.2026, 09.11 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Marius Nature Thursday N° 30












Wenn der Wind trägt

die luft voll mit feinem weiß

als hätte jemand vergessen

die schneekugel zu schütteln

und doch fliegt es

in richtungen, die wir nicht kennen


nur ein kurzes gelb darin

ein schatten aus brummen

der den staub der welt sammelt

ohne ihn zu besitzen


keine mitte

nur dieses kreisen um eine mitte

die vielleicht gar nicht da ist
und der wind, der nicht fragt, nur nimmt

nur trägt, nur verteilt


und die samenköpfe

leuchtend im gegenlicht

als stünden sie kurz davor, sich zu erinnern

was sie waren, bevor sie flug wurden


alles leicht

und trotzdem voller gewicht

als könnten diese kleinen schirme

die erde aus den angeln heben
während irgendwo

weit hinter den farben

ein nächster morgen wartet.


~*~

© Anne Seltmann












14.08.2025, 06.01 | (3/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Die kleine Biene und der Duft der Welt



[Bild KI generiert / Text © Anne Seltmann] 





In einem bunten Garten, wo der Sommer wohnt und der Wind leise Geschichten erzählt, lebte eine kleine Biene namens Billa. Während ihre Schwestern summend Nektar sammelten und fleißig Pollen in die Waben trugen, hatte Billa eine ganz besondere Leidenschaft: Sie liebte es, an Blumen zu riechen.

Nicht irgendein flüchtiges Schnuppern—nein! Billa schwebte von Blüte zu Blüte, versenkte ihr winziges Näschen in jede einzelne und sog den Duft tief ein.

"Mohn riecht nach Morgenrot!", flüsterte sie selig.
"Lavendel riecht wie eine Umarmung."
"Und Flieder… Flieder duftet wie ein Traum, den man fast vergessen hätte."

Die anderen Bienen summten irritiert: "Billa! Der Honig macht sich nicht von allein!"
Doch Billa kicherte nur, tanzte eine kleine Pirouette auf einer Ringelblume und sagte:
"Aber wer riecht die Welt nicht, der lebt nur halb!"

Eines Tages, als ein Sommersturm aufzog, flüchteten alle Tiere unter Blätter, in Borkenritzen oder Bienenstöcke. Nur Billa zögerte. Denn im Wind lag ein Duft, so zart und neu, dass sie ihm folgen musste.

Und so fand sie—geschützt unter einem alten Rosenbusch—eine Blume, die noch nie jemand zuvor gesehen hatte: schimmernd, duftend, leise summend wie ein Lied.

Als der Sturm vorüberzog, führte Billa ihre Schwestern zu dieser Blume. Sie rochen. Sie staunten. Und plötzlich begriffen sie, was Billa gemeint hatte: Manchmal ist der süßeste Honig der, den die Nase zuerst findet.

Von diesem Tag an wurde Billa nicht mehr belächelt.
Sie war: die Duftfinderin des Gartens.
Und jedes Mal, wenn jemand tief einatmet und lächelt—vielleicht hat Billa genau dort vorher geschnuppert.


© Anne Seltmann




Anne Seltmann 05.06.2025, 08.09 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Zitat im Bild N° 462




N° 462



Diese kleine Biene habe ich selbst hergestellt. Innenwendig befindet sich eine Murmel, die ich mit Filzstoff gefilzt habe.
Die Flügel sind aus Backpapier, für die Streifen drumherum habe ist einfach Stopfgarn verwendet und die Augen sind gekauft.

Ich hatte sie anlässlich des Wildbienentages gebastelt und bin seit 2021 Klimabotschafterin und Bienen-Patin!



Ich habe noch mal das Lied "Summ summ summ, Bienchen summ herum" herausgesucht. Ich kannte allerdings nur die ersten beiden Strophen. Chat GPT hat mir den kompletten Text gespendet.

 

 

Summ summ summ!

Bienchen summ´ herum!

ei! wir tun dir nichts zu Leide,

flieg´ nun aus in Wald und Heide!

Summ summ summ!

Bienchen summ´herum!

 

Summ summ summ!

Bienchen summ´ herum!

such´ in Blumen, such´in Blümchen

dir ein Tröpfchen, dir ein Krümchen!

Summ summ summ!

Bienchen summ´ herum!

 

Summ summ summ!

Bienchen summ´ herum!

kehre heim mit reicher Habe,

bau´ uns manche volle Wabe!

Summ summ summ!

Bienchen summ´ herum!

 

Summ summ summ!

Bienchen summ´ herum!

bei den heilig Christ-Geschenken

wollen wir auch dein gedenken –

Summ summ summ!

Bienchen summ´ herum!

 

Summ summ summ!

Bienchen summ´ herum!

wenn wir mit dem Wachsstock suchen

Pfeffernüss´ und Honigkuchen.

Summ summ summ!

Bienchen summ´ herum!


~*~

 

August Heinrich Hoffmann von Fallersleben 

verfasste den Text 1835














Anne Seltmann 10.02.2024, 01.00 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

365 Tage Challenge – 2023 N° 327




23.11.2023 / N° 327





Bumble bee Auqarell Versuche mit ein bisschen Glitzaaaaaaa!















Anne Seltmann 23.11.2023, 18.09 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Zitat im Bild N° 410



 N° 410


Von mir angefertigte Biene. Material:  Murmel, Filz, Wolle, Wackelaugen, Seidenpapier!




Ich erzählte unlängst einmal, dass ich Klimawiesen-Botschafterin und Bienenpatin bin
Wer mehr wissen will, klickt unten auf den Button









Anne Seltmann 28.01.2023, 06.01 | (5/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Der Naturdonnerstag N° 134



 N° 134





Diese Bienenwaben, von Honigbienen aus Bienenwachs errichteten Gebilde, dienen zur Aufzucht von Larven und zur Lagerung von Honig und Pollen. Das Wachs der Wabe produzieren die Bienen mit den Wachsdrüsen ihres Körpers.

Ohne Rähmchen erstellte Waben (hier nicht gezeigtes Bild), zum Beispiel von einem Bienenschwarm, werden Wild- oder Naturbau genannt.















Anne Seltmann 08.09.2022, 14.13 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Montagsherz N° #532



 N° #532




Diese Blüte, die wie ein Herz aussieht, gehört zu einem tollen Kindermitmach-Projekt, des  Kollhorst Vereines.
Hierzu begleitete uns eine Naturpädagogin. Es engagieren sich in diesem Verein überwiegend ehrenamtlich tätige Mitglieder. 
Unter anderem auch Biologen, Geologen und Pädagogen. Rund um Umwelt- und Naturschutzgeht es in ihren Veranstaltungen 
und sie wenden sich damit schwerpunktmäßig an Kinder, Jugendliche, Familien und Pädagogen.





Wir selbst haben einmal Bienchen gespielt und dabei den "Nektar" gesammelt. 
Der vermeintliche Nektar waren kleine Zuckerkügelchen, die wir mit dem Strohhalm aufgesogen haben.
Mit Geschichten und einigen Spielen tauchten wir ein in die Welt der Bienen und erfuhren viel Spannendes über ihr Leben
Das war ein Heidenspaß!










Anne Seltmann 25.10.2021, 05.00 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Heute ist Tag der Wildbiene



von mir gefilzte Biene (inwendig eine Murmel)




Ich erzählte unlängst einmal, dass ich Klimawiesen-Botschafterin und Bienenpatin bin.

Wir alle wissen, wie sehr die Bienen vom Aussterben bedroht sind, wir alle aber wissen auch, dass mit unserer Unterstützung wertvoller Lebensraum für Bienen und Wildbienen geschaffen werden kann. Mit verschiedenen Früh-, mittel- und spätblühende Pflanzen deckt man z. B. das Nahrungsangebot ab.

Aber auch Nistplätze und Baumaterial ist wichtig!

 

Man muss sich das vor Augen halten, Wildbienen gelten als die wichtigsten Pflanzenbestäuber!!!

Man weiß, dass über die Hälfte der in ihrem Bestand als gefährdet gelten. Den Grund hierfür muss ich nicht aufführen, das sollte mittlerweile schon längst in den Köpfen der Hauptschuldigen angekommen sein!








Anne Seltmann 20.05.2021, 08.55 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Der Natur Donnerstag N° #53/2020



 N° #53/2020





Früher wurde der Löwenzahn, viele Ackerwildkräuter, Mohn und Kornblumen an Feld -und Straßenrändern, rigoros abgemäht und die Blumen hatten kaum Chancen sich in ihrer für mich wunderschönen Pracht zu zeigen. Wie schlimm das für viele Insekten war, hatte man nun endlich erkannt. Um überleben zu können, brauchen Wildbienen und andere Insekten möglichst viele Blüh-Flächen. Wir alle können ein bisschen zur Arterhaltung beitragen sei es durch heimische Blumen, Stauden und Kräuter. Oder aber man stellt Insektenhotels auf in den heimischen Gärten bzw. Balkone.



Anne Seltmann 21.05.2020, 15.10 | (10/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

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