Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: 10

1000 Fragen an dich selbst 631-640



 

1.      Welcher Film ist für dich der beste/ schlechteste Film, der jemals produziert wurde?

Ich kann mich nicht entscheiden, es sind so viele!

 

2.      Ist jeder Tag ein neuer Anfang?

Aber ja! Es bedeutet nicht unbedingt, dass sich über Nacht alles verändert. Aber jeder Tag gibt dir eine neue Chance, etwas anders zu machen als gestern

 

3.      Wo gehst du beim ersten Date am liebsten hin?

Nun, da es keine Dates mehr gibt, erübrigt sich meine Antwort.

 

4.      Wann musstest du dich zuletzt zurückhalten?

Bei Schokolade, denn da kommt ganz schön viel Hüftgold zusammen.

 

5.      Kannst du jemanden imitieren?

Ja und zwar Inge Meysel.

 

6.      Was hättest du viel früher tun müssen?

Ich wüsste da grad nix.

 

7.      Singst du im Auto immer mit?

Ja, wenn ich allein bin und dann ganz schön laut!

 

Mit wem würdest du gern tauschen?

8.      Mit niemandem! Ich bin ich und das ist gut so!

 

9.      Wann hast du zuletzt heftig gejubelt?

Das ist ganz schön lange her  (4Jahre) und zwar, als mein Enkelmädchen geboren wurde.

 

10.Wie läuft es in deinem Liebesleben?

Diese Frage ist indiskret!






Anne Seltmann 07.03.2026, 08.50 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

1000 Fragen an dich selbst 621-630







621.     Was machst du mit Souvenirs, die du bekommen hast?

Ich habe noch nie welche bekommen!

622.     Von wem hast du vor Kurzem Abschied genommen?

Gott sei Dank von niemandem!

623.     Bist du (oder wärst du) eine Jungenmutter oder eine Mädchenmutter?

Ich war eine Jungenmutter und nun bin ich eine Jungenoma (2 x). Wobei mir mein Enkelmädchen auch sehr am Herzen liegt!

624.     Hast du schon mal individuelle Ansichtskarten gestaltet?

Ja, das mache ich regelmäßig.

625.     Wir würde dich deine Familie beschreiben?

Liebevoll, aufmerksam, empathisch

626.     Wonach suchst du deine Kleidung aus?

Nach meinem Bauchgefühl und nach dem was mir steht.

627.     Welche deiner Eigenschaften magst du nicht?

Meine Ungeduld…früher war das mein zweiter Vorname, aber mit zunehmendem Alter ist es nicht mehr ganz so schlimm.

628.     Welches Gericht würdest du am liebsten jeden Tag essen?

Rouladen, Rotkohl mit Semmelknödel!

629.     Mit welchem Gefühl spazierst du durch den Zoo?

So gehe ich erst einmal nur hin, um schöne Fotos zu machen. Doch fast gleichzeitig schleicht sich ein bedrückendes Gefühl ein, weil viele Tiere dort nicht wirklich artgerecht leben können. Auch wenn Tierparks gerne betonen, ihre Existenz diene der Arterhaltung, bleibt dieser Zwiespalt für mich immer spürbar.

630.     Bei welcher Angelegenheit hättest du deine Grenzen früher aufzeigen müssen?

Man merkt oft erst hinterher, dass man zu lange höflich, geduldig oder verständnisvoll war. Grenzen hätte man früher ziehen müssen, wenn man sich klein gemacht hat, um anderen Raum zu geben. Wenn man Ja gesagt hat, obwohl alles in einem Nein geschrien hat. Wenn man sich erklären, rechtfertigen oder entschuldigen musste, ohne dass jemand die eigenen Bedürfnisse ernst nahm. Wenn ein Gefühl blieb, ausgenutzt, übergangen oder vereinnahmt worden zu sein. Meistens ist der Moment verpasst, in dem das eigene Bauchgefühl leise fragte: "Geht es hier noch um mich oder nur noch um die anderen?" That's the point.




Anne Seltmann 27.11.2025, 09.45 | (0/0) Kommentare | TB | PL

1000 Fragen an dich selbst 611-620





611.     Denkst du oft darüber nach, wie Dinge hergestellt werden?

Aber ja! Es gibt so vieles, das ich gar nicht weiß. Da kommt die "Sendung mit der Maus" immer gerade recht – sie erklärt einfach alles auf ihre ganz eigene, wunderbare Weise. Und übrigens: Wir schauen sie wirklich JEDEN Sonntag!

612.     Welchen kleinen Erfolg konntest du zuletzt verbuchen?

Mit meinem Kalender "Himmelsmagie in Ballonfarben" erhielt ich mir drei weiteren Gewinnern den * "Der CALVENDO KI-Kalender-Award 2025"

613.     Wirst du am meisten jünger oder älter geschätzt?

Weder noch, aber das ist mir auch egal!

614.     Wann hast du zuletzt Sand zwischen den Zehen gespürt?

In diesem Sommer noch.

615.     Welchen Beruf haben sich deine Eltern für dich vorgestellt?

Ich sollte Sekretärin werden. (Mich schüttelts jetzt noch bei dem Gedanken)

616.     Welches Gerät von früher fehlt dir?

Spontan fällt mir keines ein!

617.     In welcher Hinsicht denkst oder handelst du immer noch wie ein Kind?

Sobald ich mit Kindern zusammen bin, dann werde ich selbst zum Kind.

618.     Heilt die Zeit alle Wunden?

Nein, niemals! Aber sie verändert sie. Aus Schmerz wird Erinnerung, aus Schwere wird Stille. Was anfangs brennt, wird mit der Zeit weicher, tragbarer. Manche Narben bleiben, aber sie hören auf, weh zu tun. Die Zeit selbst heilt nicht – sie gibt uns nur Raum, um zu heilen.

619.     Bist du romantisch?

100 Prozentig ja!

620.     Was würdest du deinem Jüngeren Ich mit auf den Weg geben?

Hab weniger Angst, Dinge falsch zu machen. Das Leben sortiert sich nicht durch Kontrolle, sondern durch Erfahrung. Hör auf dein Bauchgefühl, auch wenn der Kopf schreit. Menschen kommen und gehen, aber du bleibst dir selbst. Und vor allem: Verschwende keine Zeit damit, perfekt zu sein – sei lieber echt, neugierig und ungeduldig genug, um weiterzuwachsen.



[* Namensnennung...unbeauftragt udn unbezahlt! ]




Anne Seltmann 31.10.2025, 09.12 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Drabble 2025 N° 30




[KI generiertes Bild / Text © Anne Seltmann]






Wortvorgaben für das 100 Wörter-Drabble: 

Vergebliche + Wiederkehr + schlürfen


Kommissar Vogt zog den Mantel enger um sich. Der Regen hatte aufgehört, aber die Straße glänzte noch. Im Diner roch es nach altem Fett und abgestandenem Kaffee. Er setzte sich. Neben ihm schlürfte jemand laut, ohne jede Scham. Vogt sah hinüber – das Gesicht kam ihm bekannt vor. Früher hatten sie ihn schon einmal verhört, wegen eines Einbruchs. Und jetzt war er wieder hier, dieselbe Uhrzeit, derselbe Blick – eine Wiederkehr, an die Vogt nicht mehr geglaubt hatte. Dieses Mal würde es nicht vergeblich sein. Der Mann grinste. "Sie erinnern sich?" Vogt nickte. Draußen fuhr ein Streifenwagen vorbei. Der Kaffee war längst kalt.




[Grafik ©Puzzleblume]




Anne Seltmann 10.10.2025, 15.31 | (0/0) Kommentare | TB | PL

1000 Fragen an dich selbst 601-610




 

601.     Wie oft schaltest du dein Telefon aus?

Wenn ich schlafen gehe, also täglich.

602.     Worauf achtest du bei jemandem, dem du zum ersten Mal begegnest?

Augen, Mimik, Hände, Schuhe.

603.     In welcher Hinsicht könntest du etwas aktiver sein?

Ich müsste wieder mehr raus gehen.

604.     Spielst du in deinem Leben die Hauptrolle?

Nein, ich empfinde mein Leben nicht als Bühne, sondern als gemeinsames Miteinander.

605.     Welcher Lehrer hat einen positiven Einfluss auf dich gehabt?

Mein Mathelehrer, in den ich ein wenig verliebt war.

606.     Was würdest du am meisten vermissen, wenn du taub wärst?

Musik!

607.     Über welche Nachricht warst du in letzter Zeit erstaunt (erschrocken)?

Über den Tod von Ute Kast!

608.     Wärst du gern wieder Kind?

Nein, ich würde NICHT gerne wieder ein Kind sein. Ich schätze, wer ich heute bin, und die Freiheit, die ich jetzt habe.

609.     Was kannst du stundenlang tun, ohne dass es dir langweilig wird?

Lesen und Malen.

610.     Wann warst du zur richtigen Zeit am richtigen Ort?

1997 als ich auf meine Jugendliebe traf, mit dem ich seit 2004 verheiratet bin.





Anne Seltmann 07.10.2025, 13.54 | (0/0) Kommentare | TB | PL

1000 Fragen an dich selbst 591-600





 

591.     Darf man lügen, um jemanden zu schützen?

Wenn es darum geht, jemanden vor ernsthafter Gefahr oder gesundheitlichem Schaden zu bewahren, dann ja: dann ist eine Notlüge gerechtfertigt.

592.     Was hast du in letzter Zeit gebraucht gekauft?

Ein Reclam-Buch * "Von der Pampelmuse geküsst" (Heinz Erhard)

593.     Was ist als Kopie besser als das Original?

Zum Beispiel eine detailreiche Reproduktion eines Gemäldes, das im Original für immer unerreichbar wäre. Oder in der Musik: eine Aufnahme, die man immer wieder hören kann, während das Live-Erlebnis nur einmal geschieht.

594.     Hörst du gut auf deinen Körper?

Ja unbedingt!

595.     Von welchem Beruf weißt du nicht, was man da genau macht?

Vom professionellen Kaugummi-Sammler. Ja, es gibt tatsächlich diesen Beruf, so skurril er klingen mag. Ich hab mal recherchiert:

Ein professioneller Kaugummi-Sammler ist jemand, der Kaugummis sammelt – aber nicht einfach aus Spaß, sondern meist für Forschung, Kunst oder Qualitätskontrolle. Der Beruf klingt verrückt, aber es gibt mehrere Einsatzbereiche:

In der Forschung sammelt man Kaugummis, um Inhaltsstoffe, Haltbarkeit, Abbauverhalten oder die Wirkung auf Zähne und Mundflora zu untersuchen. In der Kunst oder im Design werden Kaugummis gesammelt, um Installationen oder Skulpturen zu machen – es gibt tatsächlich Künstler, die ganze Wandbilder aus gebrauchten Kaugummis gestalten.

Manchmal arbeitet ein Kaugummi-Sammler auch in der Hygiene- oder Reinigungsbranche, zum Beispiel an öffentlichen Orten oder Bahnhöfen, um Kaugummis systematisch zu entfernen, zu analysieren und Statistiken über Beliebtheit oder Verschmutzungsgrad zu erstellen.

In manchen Fällen ist es auch ein kurioser Sammelberuf für Museen oder private Sammler, die ungewöhnliche Kaugummis (z.B. limitierte Editionen oder seltene Geschmacksrichtungen) dokumentieren und archivieren.

596.     Was stimmt nicht, wenn du dich jetzt umschaust?

Ein Hocker steht bäuchlings auf einem kleinen Abstelltisch. (Mein Lieblingsmensch hat ihn in unserem Arbeitszimmer hochgestellt, damit wir besser nachher putzen können.

597.     Was wünschst du dir für die Menschheit?

Wenn ich mir etwas für die Menschheit wünschen könnte, wäre es, dass mehr Menschen einander wirklich zuhören, einfühlsam miteinander umgehen und neugierig bleiben. Dass Wissen, Kreativität und Mitgefühl gleichwertig geschätzt werden. Dass Menschen in der Lage sind, Konflikte konstruktiv zu lösen, die Umwelt achtsam zu behandeln und die Chancen der Technologie zu nutzen, ohne die Menschlichkeit zu verlieren. Ich wünsche mir auch, dass Neugier, Staunen und Humor nie verloren gehen – dass Menschen weiter Fragen stellen, träumen und lachen, selbst wenn die Welt kompliziert oder herausfordernd ist. So eine Balance aus Weisheit, Mitgefühl und Freude würde viele Probleme langfristig leichter lösbar machen.

598.     Gehst du unter die Leute, wenn du dich allein fühlst?

Nein und ich kenne das Gefühl des Alleinseins auch nicht. >> Dieser Beitrag << erklärt es.

599.     Welche Droge würdest du gern ausprobieren, wenn sie legal wäre?

Keine…never…niemals würde ich so etwas probieren!!!

600.     Wann hattest du zuletzt Schmetterlinge im Bauch?

Wenn mein Lieblingsmensch mir sagt, dass er mich liebt. Und das sagt er so ziemlich oft…ergo habe ich ständig Schmetterlinge im Bauch.



[* Namensnennung...unbeauftragt und unbezahlt !]




Anne Seltmann 25.09.2025, 10.36 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Drabble 2025 N° 29





[KI generiertes Bild / Text © Anne Seltmann]



Wortvorgaben für das 100 Wörter-Drabble: 


Argumente+fühlen+unscheinbar

Der kleine Roboter Toni stand mitten in einem Lebensmittelgeschäft, unscheinbar zwischen den Regalen und hörte wie die Menschen diskutierten. Ihre Argumente flogen nur so durch die Luft wie unsichtbare Funken. Er konnte sie nicht verstehen, nicht logisch einordnen, aber er begann zu fühlen – er spürte ein merkwürdiges Vibrieren in seinen Schaltkreisen. Jedes Wort hinterließ einen kleinen Abdruck, jedes laute Lachen ein warmes Pulsieren. Niemand bemerkte ihn, doch er sammelte alles in sich, sortierte Gefühle wie Daten. Am Ende nickte er leise, als hätte er zugestimmt, obwohl niemand gefragt hatte. Unsichtbar, still, fühlte er mehr als alle Worte je ausdrücken konnten. 











Anne Seltmann 19.09.2025, 09.25 | (4/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Drabble 2025 N° 28




[Bild KI generiert / Text © Anne Seltmann]




Wortvorgaben für das 100 Wörter-Drabble: 
Wiederkehr + schlürfen + vergeblich



Jeden Abend saß Clemens alleine am Steg, wartete auf die Wiederkehr der Schwäne, die er einst mit altem Brot lockte. Jetzt war die Tasche leer, die Hände zitterten. Er hielt die Thermoskanne fest, schlürfte den letzten kalten Rest Kaffee, als wäre dieser ein Trost. Regen setzte ein. 
Wellen spülten leise gegen den Steg, als wollten sie ihm etwas zuflüstern. Vergeblich versuchte er, den Rhythmus zu deuten, ein geheimes Zeichen darin zu lesen. Doch es blieb nur Wasser, nur Zeit, die kam und ging. Ein Flügelschlag am Himmel ließ ihn hoffen – doch es war nur der Wind, der sich verspätet zeigte. 








Anne Seltmann 05.09.2025, 17.35 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

1000 Fragen an dich selbst 581-590





1.      Worauf hast du zuletzt schweren Herzens mit Nein geantwortet?

Das weiß ich gar nicht mal.

2.      Wie kannst du es dir selbst leichter machen?

Ich lasse Ballast los – in meinen Räumen, in meinen Gedanken, in meinem Herzen. Ich schenke mir Zeit.

3.      Worum weinst du insgeheim?

An manchen Tagen immer noch um meinen erstgeborenen Sohn (Jahrgang1977), der es 10 Tage nach der Geburt nicht geschafft hat zu bleiben.

4.      Hast du jemals einen Liebesbrief geschrieben?

Oh ja, unzählige! Alle für meinen Lieblingsmensch.

5.      Hast du jemals einen Liebesbrief erhalten?

Ebenso unzählige von meinem Lieblingsmensch.

6.      Spendest du regelmässig für einen guten Zweck?

Ja!

7.      In wie vielen Weltstädten bist du gewesen?

Paris, Barcelona, Stockholm, Kopenhagen, Oslo, Helsinki

8.      Welchen Modetrend von früher findest du heute lächerlich?

Plateau-Schuhe.

9.      Ist deine Grundeinstellung positiv?

Ja, definitiv!

 

10.Wie reicht wärst du gern?

Wie definiert man Reichtum? 

Wenn es Liebe ist, dann bin ich sehr reich.

Wenn es um Geld geht, dann

möchte ich so reich sein, dass ich immer beruhigt meinen Lebensunterhalt bestreiten kann. Mehr brauche ich nicht.

 




Anne Seltmann 31.08.2025, 18.43 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Drabble 2025 N° 27



[Bild KI generiert / Text © Anne Seltmann]


Wortvorgaben für das 100 Wörter-Drabble: 

Fischfang + (sich) aufhalten + bedeckt,


Früh am Morgen hielt sich Paul am Teich auf. Die Angel stand schräg im Halter, der Schwimmer wippte leicht. Der Himmel war dicht mit schweren grauen Wolken bedeckt, Regen hing in der Luft. Es ging ihm nicht nur um den Fischfang, sondern um die Ruhe. Das Warten, das Beobachten, die Thermoskanne mit Kaffee neben seinem Hocker. Eine Ente zog vorbei, ein Radfahrer rauschte irgendwo in der Ferne. Kein Biss. Kein Fang. Aber Paul blieb. Er wollte sich schließlich nicht mehr treiben lassen, sondern den Tag in seiner Langsamkeit spüren. Für ihn war das Aufhalten hier schon genug, ganz ohne Beute












Anne Seltmann 30.08.2025, 15.37 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL